Saisonabschluss. Das Jahr war gut und heute wollten wir es noch mal so richtig krachen lassen. Allerdings begann das erst mal mit Problemen. Wir hatten nämlich die bestellten Winterreifen für unseren Bus immer noch nicht bekommen und die Fahrt nach Österreich war ohne die jetzt definitiv nicht mehr vertretbar. Also wurde es gleichzeitig auch die Abschiedsfahrt mit Sittis VW-Bus, der uns jahrelang treue Dienste geleistet hat.
Das bedeutete natürlich auch wieder ein wenig ausgefeiltere Logistik und reduziertes Equipment. Aber dafür auch bessere Heizung und mehr Multimedia.
Jörgis Bar ist eigentlich ein kleiner Jazz-Club in einer Bar. Sehr heimelig. Hier trafen wir auch die Tacca Mills wieder, die aber leider wieder nicht auf der Bühne standen.
Vor unserem Auftritt nutzten wir die Zeit für nervigen Geschäftskram - sprich, wir zogen endlich mal unseren Gesellschaftsvertrag gerade und erstellten die endgültige Fassung. Das ganze im Kohlenkeller, der als Backstageraum fungierte - wahres Mafia-Feeling *g*.
Und dann ging es los. Die beiden Bands vor uns hatten die Meute im gut gefüllten Club schon ordentlich angeheizt und so hatte das Publikum richtig Bock. Genau wie wir. Und so wurde es ein richtig großer Abend. Was mich persönlich besonders gefreut hat, das Publikum war absolut gemischt. Egal ob U2 oder Cannibal Corpse Shirt, die Leute hatten einfach Bock auf Abgehen. Und zwar richtig. Nach 2 Zugaben waren dann alle vor und auf der Bühne völlig fertig.
Dieser würdige Abschluss wurde dann noch ordnungsgemäß begossen, bevor es in eine leerstehende Wohnung ging, die uns für diese Nacht als Quartier dienen sollte.
Danke Österreich, da kommen wir gerne wieder hin.
Stefan
Das bedeutete natürlich auch wieder ein wenig ausgefeiltere Logistik und reduziertes Equipment. Aber dafür auch bessere Heizung und mehr Multimedia.
Jörgis Bar ist eigentlich ein kleiner Jazz-Club in einer Bar. Sehr heimelig. Hier trafen wir auch die Tacca Mills wieder, die aber leider wieder nicht auf der Bühne standen.
Vor unserem Auftritt nutzten wir die Zeit für nervigen Geschäftskram - sprich, wir zogen endlich mal unseren Gesellschaftsvertrag gerade und erstellten die endgültige Fassung. Das ganze im Kohlenkeller, der als Backstageraum fungierte - wahres Mafia-Feeling *g*.
Und dann ging es los. Die beiden Bands vor uns hatten die Meute im gut gefüllten Club schon ordentlich angeheizt und so hatte das Publikum richtig Bock. Genau wie wir. Und so wurde es ein richtig großer Abend. Was mich persönlich besonders gefreut hat, das Publikum war absolut gemischt. Egal ob U2 oder Cannibal Corpse Shirt, die Leute hatten einfach Bock auf Abgehen. Und zwar richtig. Nach 2 Zugaben waren dann alle vor und auf der Bühne völlig fertig.
Dieser würdige Abschluss wurde dann noch ordnungsgemäß begossen, bevor es in eine leerstehende Wohnung ging, die uns für diese Nacht als Quartier dienen sollte.
Danke Österreich, da kommen wir gerne wieder hin.
Stefan
Die Alte Plus Halle in Vohenstrauss ist die Halle eines Kleintierzuchtverbands. Als Halle für Konzerte eigentlich nicht übel, sieht man von der unbedeutenden Tatsache ab, dass es weder Heizung noch Toiletten gibt. Das erste Problem versuchte man durch Heizstrahler zu lösen (mit mittlerem Erfolg, so richtig warm sollte es den ganze Abend nicht werden), das zweite durch Dixiklos vor der Tür - bei sibirischen -80° draußen ein wahres Vergnügen.
Wir waren zwar an sich pünktlich zum Soundcheck da, nur der Typ, dem die Anlage gehörte nicht. Und das Teil war so schräg verkabelt, dass das alles ohne diesen keinen richtigen Sinn machte. Jedenfalls zögerte sich das letztlich alles so raus, dass unser Soundcheck ins Wasser fiel. Trotz der Headliner-Position, die wir (gegen unseren Willen) bekommen hatten. Naja, Basti war ja dabei und auch fit genug, um mit einem Line-Check alles hinzubekommen (auch wenn ihn das verständlicherweise ziemlich genervt hat).
Die Halle füllte sich ziemlich schnell recht ordentlich und die Leute hatten bei den Vorbands auch ihren Spaß - zumindest bei den ersten, die teilweise mit Coverversionen für Stimmung sorgten bis hin zu One Hot Minute, die mit ihrer Mischung aus Eigenkompositionen und Covern als Lokalmatadore die Halle gut im Griff hatten. Und dann kam die Band direkt vor uns. Ich hab gottlob verdrängt, wie die hießen. Ich weiß nur noch, dass sie aus Darmstadt waren. Das reicht auch. Deren musikalisches Konzept war die Kombination von schachsinnigen deutschen Texten mit absoluter Null-Beherrschung ihrer Instrumente. Das ganze vermutlich als intellektuelle Kunstform. Ganz großes Tennis. Es sind aber erstaunlicherweise gar nicht so viele Leute gegangen, wie wir befürchtet hatten.
Dann durften wir endlich ran und es wurde doch noch alles gut. Vergessen waren Kälte und schräge Töne, jetzt war es an der Zeit für ein Brett. Das haben wir auch vom Stapel gelassen und das wollten die Leute auch noch hören. Zwar gab es ein wenig Probleme mit dem Monitorsound (da wäre ein Soundcheck dann doch gut gewesen), aber alles im Rahmen. Letztlich ein guter Auftritt.
Danach sollten wir bei einem der Musiker pennen, nur war der auf einmal verschwunden und wir standen allein mit unserem Zeug vor der Halle. Nach ein paar Telefonaten haben wir seine Wohnung dann aber noch gefunden. Und damit auch die Mutter aller Modelleisenbahnen. Die baute sein Vater nämlich in einem eigenen Raum im Erdgeschoss. Ähnlich wie die im Deutschen Museum, nur nicht so klein. Völlig unglaublich. Und so konnten wir beruhigt neben Plastikschlössern und Bergpanoramen einschlafen.
Stefan
Wir waren zwar an sich pünktlich zum Soundcheck da, nur der Typ, dem die Anlage gehörte nicht. Und das Teil war so schräg verkabelt, dass das alles ohne diesen keinen richtigen Sinn machte. Jedenfalls zögerte sich das letztlich alles so raus, dass unser Soundcheck ins Wasser fiel. Trotz der Headliner-Position, die wir (gegen unseren Willen) bekommen hatten. Naja, Basti war ja dabei und auch fit genug, um mit einem Line-Check alles hinzubekommen (auch wenn ihn das verständlicherweise ziemlich genervt hat).
Die Halle füllte sich ziemlich schnell recht ordentlich und die Leute hatten bei den Vorbands auch ihren Spaß - zumindest bei den ersten, die teilweise mit Coverversionen für Stimmung sorgten bis hin zu One Hot Minute, die mit ihrer Mischung aus Eigenkompositionen und Covern als Lokalmatadore die Halle gut im Griff hatten. Und dann kam die Band direkt vor uns. Ich hab gottlob verdrängt, wie die hießen. Ich weiß nur noch, dass sie aus Darmstadt waren. Das reicht auch. Deren musikalisches Konzept war die Kombination von schachsinnigen deutschen Texten mit absoluter Null-Beherrschung ihrer Instrumente. Das ganze vermutlich als intellektuelle Kunstform. Ganz großes Tennis. Es sind aber erstaunlicherweise gar nicht so viele Leute gegangen, wie wir befürchtet hatten.
Dann durften wir endlich ran und es wurde doch noch alles gut. Vergessen waren Kälte und schräge Töne, jetzt war es an der Zeit für ein Brett. Das haben wir auch vom Stapel gelassen und das wollten die Leute auch noch hören. Zwar gab es ein wenig Probleme mit dem Monitorsound (da wäre ein Soundcheck dann doch gut gewesen), aber alles im Rahmen. Letztlich ein guter Auftritt.
Danach sollten wir bei einem der Musiker pennen, nur war der auf einmal verschwunden und wir standen allein mit unserem Zeug vor der Halle. Nach ein paar Telefonaten haben wir seine Wohnung dann aber noch gefunden. Und damit auch die Mutter aller Modelleisenbahnen. Die baute sein Vater nämlich in einem eigenen Raum im Erdgeschoss. Ähnlich wie die im Deutschen Museum, nur nicht so klein. Völlig unglaublich. Und so konnten wir beruhigt neben Plastikschlössern und Bergpanoramen einschlafen.
Stefan
Irgendwie stand das Konzert unter keinem guten Stern. Das ging schon damit los, dass es in diesem Jahr schon der zweite Österreich-Gig in reduzierter Besetzung war. Diesmal war es Tom, der ausfiel und so mussten wir mal wieder zu viert ran. Da Basti auch keine Zeit hatte, und wir nur von Nils begleitet wurden, hatten wir somit wenigstens mehr als genug Platz im Bus. Völlig ungewohnt nach der Tour, bei der immer alle Plätze besetzt waren.
Im Explosiv angekommen, stellten wir fest, dass Bühne und Anlage zwar recht cool, die Platzverhältnisse im Backstage aber sehr überschaubar waren. Außerdem gab es Probleme mit der Bassanlage, die wieder mal nur mäßig kompatibel mit meinem Equipment waren. Seit diesem Abend sind wir immer mit unserem kompletten Zeug unterwegs. Der Bus macht es ja möglich und wir haben wahrlich lang genug mit irgendwelchen improvisierten Lösungen auf der Bühne gespielt. Das Catering bestand aus einem Kühlschrank mit Ottakringer aus der Dose (*würg*), zu Essen gab es nichts. Na prima. Außerdem fielen die Tacca Mills aus, die uns eigentlich zu dem Gig eingeladen hatten, da ihr Bassist im Krankenhaus lag (inzwischen geht es ihm aber Gott sei dank wieder gut).
Naja, die Zeit bis zum Auftritt verbrachten die anderen mit dem vergeblichen Versuch, mir (in schon leicht berauschtem Zustand) endlich Schafkopf beizubringen, was aber aufgrund meiner absoluten Negativmotivation nur beschränkte Früchte trug.
Dann irgendwann sehr spät (auf alle Fälle schon während meines Geburtstags) ging es dann auf die Bretter, die an sich die Welt bedeuten, an diesem Abend aber eher einen Auftritt vor einem müden und zahlenmäßig stark reduzierten Publikum. Und trotz der Tatsache, dass wir uns redlich mühten, wollte der Funke auch nicht überspringen.
Danach verzogen wir uns dann auch relativ flott, nachdem wir noch den doch etwas längerem Heimweg vor uns hatten.
Nicht so richtig ruhmvoll der Abend, aber auch solche Konzerte gehören irgendwie dazu.
Stefan
Im Explosiv angekommen, stellten wir fest, dass Bühne und Anlage zwar recht cool, die Platzverhältnisse im Backstage aber sehr überschaubar waren. Außerdem gab es Probleme mit der Bassanlage, die wieder mal nur mäßig kompatibel mit meinem Equipment waren. Seit diesem Abend sind wir immer mit unserem kompletten Zeug unterwegs. Der Bus macht es ja möglich und wir haben wahrlich lang genug mit irgendwelchen improvisierten Lösungen auf der Bühne gespielt. Das Catering bestand aus einem Kühlschrank mit Ottakringer aus der Dose (*würg*), zu Essen gab es nichts. Na prima. Außerdem fielen die Tacca Mills aus, die uns eigentlich zu dem Gig eingeladen hatten, da ihr Bassist im Krankenhaus lag (inzwischen geht es ihm aber Gott sei dank wieder gut).
Naja, die Zeit bis zum Auftritt verbrachten die anderen mit dem vergeblichen Versuch, mir (in schon leicht berauschtem Zustand) endlich Schafkopf beizubringen, was aber aufgrund meiner absoluten Negativmotivation nur beschränkte Früchte trug.
Dann irgendwann sehr spät (auf alle Fälle schon während meines Geburtstags) ging es dann auf die Bretter, die an sich die Welt bedeuten, an diesem Abend aber eher einen Auftritt vor einem müden und zahlenmäßig stark reduzierten Publikum. Und trotz der Tatsache, dass wir uns redlich mühten, wollte der Funke auch nicht überspringen.
Danach verzogen wir uns dann auch relativ flott, nachdem wir noch den doch etwas längerem Heimweg vor uns hatten.
Nicht so richtig ruhmvoll der Abend, aber auch solche Konzerte gehören irgendwie dazu.
Stefan
Montag, 18. Oktober 2004
Endlich. Nach viel Vorbereitung und Stress war der Tag endlich gekommen, an dem die Tour beginnen sollte. Aber vorher gab es noch eine Kleinigkeit zu erledigen. Nämlich den Bus abzuholen, den wir uns 4 Tage vorher erst in einer Hauruckaktion gekauft hatten. Der war sehr zeitnah Montag mittag fertig mit Inspektion und Anmeldung beim Autohändler. Da holten Basti, Andelz und ich ihn dann auch ab, mit großen Augen, denn das Ding ist für den Preis wirklich der Wahnsinn. Noch kurz nach Irschenberg und ein komplett bestücktes Effektrack für Basti eingeladen und dann ab zum Proberaum. Dort hat sich dann herausgestellt, dass der Bus zwar ordentlich groß, aber für 8 Leute + komplette Backline auch gerade mal groß genug ist. Krass. Da wurde das Beladen schon wieder zur logistischen Herausforderung, die Basti aber vorzüglich gelöst hat. Der Mann hat eben vielseitige Qualitäten.
Und dann ging es los. Unterwegs haben wir noch das restliche Team aufgesammelt (mit Ausnahme von Dan, der erst am Abend in Koblenz zu uns gestoßen ist). Die 7 Irren waren also zu dem Zeitpunkt die Band, unser Mischer und Techniker Basti und dazu noch Nils, ein alter Kumpel, treuer Fan und für eine Woche Mädchen für alles, vor allem Kameramann, Roadie und Garant für gute Laune. Die war auch erst mal gegeben, bis wir dann vor Ulm 2 Stunden auf einer wegen Unfall total gesperrten Autobahn standen. Damit hatte sich auch schon mal der erste Soundcheck erldigt, den Basti eigentlich in Ruhe machen wollte. Wir durften nämlich schauen, dass wir überhaupt noch rechtzeitig nach Koblenz zum Auftritt kamen. Und das wurde dadurch nicht leichter, dass der Bus zwar in gutem Zustand, aber leider völlig scheisse eingefahren war und die 110 km/h nur überwinden konnte, wenn man auf einen Zug durchbeschleunigt und dabei die Gänge richtig ausgefahren hat. Ansonsten war bei dieser Geschwindigkeit Schluss.
Lange Rede, kurzer Sinn, wir kamen rechtzeitig an. Knapp, aber rechtzeitig.
Veranstalter des ersten Konzerts war der oben schon erwähnte Dan (seines Zeichens Sänger bei Highfly, extrem guter Kumpel und für die nächsten Tage außerdem unser Tourmanager) und damit war die Organisation wie immer ziemlich perfekt. Von der Werbung bis zum Catering, da gab es nichts zu meckern. Somit waren trotz Montag Abend einige Leute da, auch wenn ein guter Teil davon den Club nach der lokalen Band verlassen hat (ein Problem, mit dem wir uns leider die ganze Tour über konfrontiert sahen, aber was soll man machen).
Der Auftritt war nicht überragend, aber für den Opening Gig der Tour schon ganz OK. Der Bühnensound war ziemlich schwierig, weswegen Andelz und ich den ganzen Auftritt über um die Position rotierten, auf der wir uns hören konnten (und die leider bei uns beiden die gleiche war).
Ein ziemlicher Fehler war das Sample, das wir in der Mitte des Sets vom Band eingespielt haben. Die Idee war eigentlich, den Set etwas aufzulockern und Sitti eine kleine Verschnaufpause zu verschaffen. Der Effekt war allerdings, dass wohl einige Leute meinten, der Auftritt sei zu Ende (nach 25 Minuten?). Jedenfalls waren nach dem Sample nur noch knapp halb so viel Leute da wie vorher. Klassisches Eigentor. Die Idee war damit auch schon wieder gestorben. Alternativ hat Tom bei den restlichen Auftritten dann an der Stelle ein kurzes Intermezzo auf der Gitarre eingebaut, das seinen Zweck dann deutlich besser erfüllt hat.
Nach der ersten Lagebesprechung (u.a. zu diesem Thema) und ein paar Bieren ging es dann in die Pension bei Dan gegenüber, in der wir wieder mal Sonderkonditionen bekommen haben.
Endlich. Nach viel Vorbereitung und Stress war der Tag endlich gekommen, an dem die Tour beginnen sollte. Aber vorher gab es noch eine Kleinigkeit zu erledigen. Nämlich den Bus abzuholen, den wir uns 4 Tage vorher erst in einer Hauruckaktion gekauft hatten. Der war sehr zeitnah Montag mittag fertig mit Inspektion und Anmeldung beim Autohändler. Da holten Basti, Andelz und ich ihn dann auch ab, mit großen Augen, denn das Ding ist für den Preis wirklich der Wahnsinn. Noch kurz nach Irschenberg und ein komplett bestücktes Effektrack für Basti eingeladen und dann ab zum Proberaum. Dort hat sich dann herausgestellt, dass der Bus zwar ordentlich groß, aber für 8 Leute + komplette Backline auch gerade mal groß genug ist. Krass. Da wurde das Beladen schon wieder zur logistischen Herausforderung, die Basti aber vorzüglich gelöst hat. Der Mann hat eben vielseitige Qualitäten.
Und dann ging es los. Unterwegs haben wir noch das restliche Team aufgesammelt (mit Ausnahme von Dan, der erst am Abend in Koblenz zu uns gestoßen ist). Die 7 Irren waren also zu dem Zeitpunkt die Band, unser Mischer und Techniker Basti und dazu noch Nils, ein alter Kumpel, treuer Fan und für eine Woche Mädchen für alles, vor allem Kameramann, Roadie und Garant für gute Laune. Die war auch erst mal gegeben, bis wir dann vor Ulm 2 Stunden auf einer wegen Unfall total gesperrten Autobahn standen. Damit hatte sich auch schon mal der erste Soundcheck erldigt, den Basti eigentlich in Ruhe machen wollte. Wir durften nämlich schauen, dass wir überhaupt noch rechtzeitig nach Koblenz zum Auftritt kamen. Und das wurde dadurch nicht leichter, dass der Bus zwar in gutem Zustand, aber leider völlig scheisse eingefahren war und die 110 km/h nur überwinden konnte, wenn man auf einen Zug durchbeschleunigt und dabei die Gänge richtig ausgefahren hat. Ansonsten war bei dieser Geschwindigkeit Schluss.
Lange Rede, kurzer Sinn, wir kamen rechtzeitig an. Knapp, aber rechtzeitig.
Veranstalter des ersten Konzerts war der oben schon erwähnte Dan (seines Zeichens Sänger bei Highfly, extrem guter Kumpel und für die nächsten Tage außerdem unser Tourmanager) und damit war die Organisation wie immer ziemlich perfekt. Von der Werbung bis zum Catering, da gab es nichts zu meckern. Somit waren trotz Montag Abend einige Leute da, auch wenn ein guter Teil davon den Club nach der lokalen Band verlassen hat (ein Problem, mit dem wir uns leider die ganze Tour über konfrontiert sahen, aber was soll man machen).
Der Auftritt war nicht überragend, aber für den Opening Gig der Tour schon ganz OK. Der Bühnensound war ziemlich schwierig, weswegen Andelz und ich den ganzen Auftritt über um die Position rotierten, auf der wir uns hören konnten (und die leider bei uns beiden die gleiche war).
Ein ziemlicher Fehler war das Sample, das wir in der Mitte des Sets vom Band eingespielt haben. Die Idee war eigentlich, den Set etwas aufzulockern und Sitti eine kleine Verschnaufpause zu verschaffen. Der Effekt war allerdings, dass wohl einige Leute meinten, der Auftritt sei zu Ende (nach 25 Minuten?). Jedenfalls waren nach dem Sample nur noch knapp halb so viel Leute da wie vorher. Klassisches Eigentor. Die Idee war damit auch schon wieder gestorben. Alternativ hat Tom bei den restlichen Auftritten dann an der Stelle ein kurzes Intermezzo auf der Gitarre eingebaut, das seinen Zweck dann deutlich besser erfüllt hat.
Nach der ersten Lagebesprechung (u.a. zu diesem Thema) und ein paar Bieren ging es dann in die Pension bei Dan gegenüber, in der wir wieder mal Sonderkonditionen bekommen haben.
Dienstag, 19. Oktober 2004
Der Tag begann mit einem ausgedehnten Frühstück. Nach Köln ist es von Koblenz ja nicht weit und das fiese Herbstwetter draußen machte auch keine besonders große Lust auf Sightseeing. Als wir aber am Nachmittag in Köln waren, riss das Wetter doch noch auf und wir konnten ein wenig durch die Stadt bummeln und noch ein paar Besorgungen machen. Ich nutzte die Gelegenheit, mich mit einem alten Freund von mir auf einen Kaffee (also Bier) zu treffen, den es vor ein paar Jahren nach Köln verschlagen hatte (also den Freund, nicht den Kaffee *g*).
17:00 Uhr, wir können ins MTC. Der Club ist cool, nur gibt es leider keine Parkplätze und das ganze Equipment muss über eine eher enge Treppe in den Keller getragen werden. Basti beweist mal wieder seine Fähigkeiten als Trucker und parkt den Bus in Lücken, in die er eigentlich gar nicht reinpasst. Unglaublich, der Mann.
Ich treffe während der Vorbands noch weitere Bekannte, diesmal aus dem RockHard-Forum (All Hail To The Mighty Stammposters! Ist ja fast wie heimkommen. *g*).
Zum Auftritt wird es dann auf einen Schlag wieder hektisch. Ich hab Probleme mit der Bassanlage. Eine der Boxen verweigert den Dienst und lässt sich auch nicht dazu bewegen, selbigen wieder aufzunehmen. Das bekommen die anderen allerdings nicht mit und geben das Go für das Intro. Also fluchend während des schon laufenden Intros noch kurz den Bass durchgestimmt, eine Flasche Wasser vor die Anlage geworfen und raus auf die Bühne. Geldbeutel und Uhr hab ich mich dann während des Sets entledigt und nach dem zweiten Song war die Pause dann auch lang genug, um die Ohrstöpsel reinzustecken.
Ich bin auch nicht der einzige mit Problemen. Andelz bleibt während des Sets mit seinem Senders am Drumrack hängen und reißt das Kabel sauber ab, womit sein Sender für die restliche Tour ausfällt. Naja, ein Teil weniger zum Einstecken.
Aber trotz der Widrigkeiten ist der Auftritt in Köln ziemlich geil. Zwar sind auch hier zu vorgerückter Stunde die Reihen vor der Bühne etwas gelichtet, aber trotzdem waren wir hier ziemlich zufrieden. Guter Sound, gute Show, gute Resonanz der Anwesenden. Der Set läuft jetzt auch richtig flüssig, da gibt es nichts mehr zu mäkeln.
Unsere Unterkunft war diesmal privat bei Sarah (der Bookerin im MTC) zu Hause. Da waren wir dann auch fast brav (es gab nur eine Beschwerde der Nachbarn) und haben den "Abend" noch gemütlich ausklingen lassen.
Der Tag begann mit einem ausgedehnten Frühstück. Nach Köln ist es von Koblenz ja nicht weit und das fiese Herbstwetter draußen machte auch keine besonders große Lust auf Sightseeing. Als wir aber am Nachmittag in Köln waren, riss das Wetter doch noch auf und wir konnten ein wenig durch die Stadt bummeln und noch ein paar Besorgungen machen. Ich nutzte die Gelegenheit, mich mit einem alten Freund von mir auf einen Kaffee (also Bier) zu treffen, den es vor ein paar Jahren nach Köln verschlagen hatte (also den Freund, nicht den Kaffee *g*).
17:00 Uhr, wir können ins MTC. Der Club ist cool, nur gibt es leider keine Parkplätze und das ganze Equipment muss über eine eher enge Treppe in den Keller getragen werden. Basti beweist mal wieder seine Fähigkeiten als Trucker und parkt den Bus in Lücken, in die er eigentlich gar nicht reinpasst. Unglaublich, der Mann.
Ich treffe während der Vorbands noch weitere Bekannte, diesmal aus dem RockHard-Forum (All Hail To The Mighty Stammposters! Ist ja fast wie heimkommen. *g*).
Zum Auftritt wird es dann auf einen Schlag wieder hektisch. Ich hab Probleme mit der Bassanlage. Eine der Boxen verweigert den Dienst und lässt sich auch nicht dazu bewegen, selbigen wieder aufzunehmen. Das bekommen die anderen allerdings nicht mit und geben das Go für das Intro. Also fluchend während des schon laufenden Intros noch kurz den Bass durchgestimmt, eine Flasche Wasser vor die Anlage geworfen und raus auf die Bühne. Geldbeutel und Uhr hab ich mich dann während des Sets entledigt und nach dem zweiten Song war die Pause dann auch lang genug, um die Ohrstöpsel reinzustecken.
Ich bin auch nicht der einzige mit Problemen. Andelz bleibt während des Sets mit seinem Senders am Drumrack hängen und reißt das Kabel sauber ab, womit sein Sender für die restliche Tour ausfällt. Naja, ein Teil weniger zum Einstecken.
Aber trotz der Widrigkeiten ist der Auftritt in Köln ziemlich geil. Zwar sind auch hier zu vorgerückter Stunde die Reihen vor der Bühne etwas gelichtet, aber trotzdem waren wir hier ziemlich zufrieden. Guter Sound, gute Show, gute Resonanz der Anwesenden. Der Set läuft jetzt auch richtig flüssig, da gibt es nichts mehr zu mäkeln.
Unsere Unterkunft war diesmal privat bei Sarah (der Bookerin im MTC) zu Hause. Da waren wir dann auch fast brav (es gab nur eine Beschwerde der Nachbarn) und haben den "Abend" noch gemütlich ausklingen lassen.
Mittwoch, 20. Oktober 2004
Weiter nach Hamburg. Die Strecke ist jetzt wieder etwas länger und macht aufgrund konstanten Regens auf recht wenig Spaß. Dazu kommen Baustellen und generell viel Verkehr. Wir vertreiben uns die Zeit mit wichtigen Debatten über Musikstile und Trends. Wie das halt so ist, wenn Visions-Leser (Dan), MetalHammer-Leser (Flo und Sitti) und RockHard-Leser (myself) aufeinander treffen.
Zu allem Überfluss stellen wir dann unterwegs auch noch fest, dass der rechte hintere Reifen ein defektes Ventil hat und stark Luft verliert. Genau in dem Moment kommen uns dann auch die Worte des Autohändlers in den Sinn, bei dem wir den Bus am Montag morgen geholt hatten: "Ersatzreifen haben wir keinen gefunden, tut mir leid. Aber den braucht man ja eh nie". Soviel dazu. Also an der nächsten Ausfahrt raus zum Autohof. Die haben keine Reifen. Weiter in den nächsten Ort, dabei an jeder Tanke Luft nachfüllen. Dort finden wir dann einen Reifenhändler und erklären ihm unser Problem und dass wir es extrem eilig haben. Der schaut sich die Sache an und meint: "OK. Was würdet ihr sagen, wenn ich das in einer Viertelstunde repariert habe?" - "Dann würden wir sagen, du bekommst ein Sixpack Bier von uns." Und damit stand tatsächlich der Deal. In 13 Minuten hatte der Typ das Rad abmontiert, das Ventil ausgewechselt, das Rad aufgepumpt und wieder aufgezogen. Dafür bekam er dann einen Sixpack von uns und 5 Euro für das neue Ventil. Das nenn ich Rock 'n Roll.
In Hamburg stellten wir dann fest, dass die Wegbeschreibung von ViaMichelin aus dem Internet leider mal wieder völliger Rotz war (wie übrigens auch alle anderen auf der Tour) und so durften wir uns dann zum Headbangers Ballroom durchfragen. Also kamen wir gerade noch so in der Zeit an. Zum Soundcheck reicht es nicht mehr, an eigenem Equipment nehmen wir auch nur das nötigste, da der Platz auf der Bühne nicht besonders reichlich ist. Aber ansonsten ist alles super. Es gibt warmes Essen, einen großen Backstageraum und die Leute sind auch alle sehr cool. Das ist etwas, was mir an Hamburg eh immer sehr deutlich auffällt - die Leute dort sind generell einfach sehr freundlich und angenehm. Gute Stadt.
Aber auch hier merken wir leider den Wochentag. Schon bei den beiden Bands vor uns ist trotz starker Musik relativ wenig los. Bei uns ist das natürlich nicht besser - aber wenigstens ist auch hier auf die Stammposterfraktion verlass, die sich brav in der ersten Reihe tummelt. Direkt hinter der "Absperrung", die Bühne hat an diesem Abend ein Geländer (seltsam, aber cool um einen Fuß zum Bangen abzustellen *g*).
Ich darf mich wieder mit der Technik ärgern. Ich kann meinen Amp nicht an die vorhandene Bassbox hängen. Also hol ich eine meiner Boxen. Diese verweigert allerdings wie schon am Vortag den Dienst (nur ist es diesmal die andere). Leider bleibt keine Zeit, sich das Problem näher anzuschauen und Basti und ich entscheiden uns dafür, den Bass ausschließlich über die PA laufen zu lassen. Mehr als lautes Gewummer bekomme ich zwar nicht aus der Monitoranlage, aber was soll's. Hauptsache, vor der Bühne passt es.
Trotz allem - der Auftritt ist geil und macht jede Menge Spaß. Musikalisch und von der Show her meiner Meinung nach der beste auf der Tour. Absolut einwandfrei.
Danach geht es dann in die Kogge - ein ehemaliges Bordell, das ein Jahr vorher zum Hotel umgebaut wurde. Wobei umgebaut relativ ist, alle Zimmer sind immer noch Mottozimmer, was sehr zur allgemeinen Erheiterung beiträgt. Flo und ich haben das Dschungelzimmer - alles in Bambus und grün, bis auf die schwarze Satinbettwäsche. Bei Basti und Nils ist die genau wie das restliche Zimmer tiefrot und so nuttig, dass es krasser nicht mehr geht. Das Studio von Wa(h)re Liebe wirkt dagegen wie die Umkleide im Hallenbas. Auch die anderen geben optisch einiges her, von Dekos mit alten Plattencover bis zum Alten Rom. Und auch in einer anderen Hinsicht versteht sich das Hotel etwas anders als übliche Hotels. Die Rezeption befindet sich in einer Punkbar im Erdgeschoss, in der bis morgens um 5 Musik in ordentlicher Lautstärke aufgelegt wird. Auf den Zimmern liegen auf jedem Nachttisch Ohropax - Beschwerden wegen Lärmbelästigung haben sich damit erledigt. Uns soll es recht sein. Wir feiern erst mal auf dem Gang weiter, dann teilt sich die Gruppe auf. Andelz, Basti und Dan ziehen noch los auf den Kiez (wo sie einige strange Sachen erleben, aber das ist eine andere Geschichte), Flo, Nils, Tom und ich geben uns die Punkbar und Sitti, für den die Tour stimmlich eine ziemliche Belastung ist, geht vernünftigerweise ins Bett. Für uns wird die Nacht noch recht lang und feuchtfröhlich, weswegen es am nächsten Vormittag ziemlich dauert, bis sich alle beim Frühstück versammelt haben (und noch ein wenig länger, bis sie auf Ansprache sinnvoll reagieren). Dan bekommt bei der Gelegenheit auch vom Wirt/Hotelvati seine am Vorabend liegengelassenen Sachen wieder (u.a. sein Handy).
Aber als Strecke hatten wir ja nur Hamburg-Berlin vor uns, wir konnten es also locker angehen lassen.
Weiter nach Hamburg. Die Strecke ist jetzt wieder etwas länger und macht aufgrund konstanten Regens auf recht wenig Spaß. Dazu kommen Baustellen und generell viel Verkehr. Wir vertreiben uns die Zeit mit wichtigen Debatten über Musikstile und Trends. Wie das halt so ist, wenn Visions-Leser (Dan), MetalHammer-Leser (Flo und Sitti) und RockHard-Leser (myself) aufeinander treffen.
Zu allem Überfluss stellen wir dann unterwegs auch noch fest, dass der rechte hintere Reifen ein defektes Ventil hat und stark Luft verliert. Genau in dem Moment kommen uns dann auch die Worte des Autohändlers in den Sinn, bei dem wir den Bus am Montag morgen geholt hatten: "Ersatzreifen haben wir keinen gefunden, tut mir leid. Aber den braucht man ja eh nie". Soviel dazu. Also an der nächsten Ausfahrt raus zum Autohof. Die haben keine Reifen. Weiter in den nächsten Ort, dabei an jeder Tanke Luft nachfüllen. Dort finden wir dann einen Reifenhändler und erklären ihm unser Problem und dass wir es extrem eilig haben. Der schaut sich die Sache an und meint: "OK. Was würdet ihr sagen, wenn ich das in einer Viertelstunde repariert habe?" - "Dann würden wir sagen, du bekommst ein Sixpack Bier von uns." Und damit stand tatsächlich der Deal. In 13 Minuten hatte der Typ das Rad abmontiert, das Ventil ausgewechselt, das Rad aufgepumpt und wieder aufgezogen. Dafür bekam er dann einen Sixpack von uns und 5 Euro für das neue Ventil. Das nenn ich Rock 'n Roll.
In Hamburg stellten wir dann fest, dass die Wegbeschreibung von ViaMichelin aus dem Internet leider mal wieder völliger Rotz war (wie übrigens auch alle anderen auf der Tour) und so durften wir uns dann zum Headbangers Ballroom durchfragen. Also kamen wir gerade noch so in der Zeit an. Zum Soundcheck reicht es nicht mehr, an eigenem Equipment nehmen wir auch nur das nötigste, da der Platz auf der Bühne nicht besonders reichlich ist. Aber ansonsten ist alles super. Es gibt warmes Essen, einen großen Backstageraum und die Leute sind auch alle sehr cool. Das ist etwas, was mir an Hamburg eh immer sehr deutlich auffällt - die Leute dort sind generell einfach sehr freundlich und angenehm. Gute Stadt.
Aber auch hier merken wir leider den Wochentag. Schon bei den beiden Bands vor uns ist trotz starker Musik relativ wenig los. Bei uns ist das natürlich nicht besser - aber wenigstens ist auch hier auf die Stammposterfraktion verlass, die sich brav in der ersten Reihe tummelt. Direkt hinter der "Absperrung", die Bühne hat an diesem Abend ein Geländer (seltsam, aber cool um einen Fuß zum Bangen abzustellen *g*).
Ich darf mich wieder mit der Technik ärgern. Ich kann meinen Amp nicht an die vorhandene Bassbox hängen. Also hol ich eine meiner Boxen. Diese verweigert allerdings wie schon am Vortag den Dienst (nur ist es diesmal die andere). Leider bleibt keine Zeit, sich das Problem näher anzuschauen und Basti und ich entscheiden uns dafür, den Bass ausschließlich über die PA laufen zu lassen. Mehr als lautes Gewummer bekomme ich zwar nicht aus der Monitoranlage, aber was soll's. Hauptsache, vor der Bühne passt es.
Trotz allem - der Auftritt ist geil und macht jede Menge Spaß. Musikalisch und von der Show her meiner Meinung nach der beste auf der Tour. Absolut einwandfrei.
Danach geht es dann in die Kogge - ein ehemaliges Bordell, das ein Jahr vorher zum Hotel umgebaut wurde. Wobei umgebaut relativ ist, alle Zimmer sind immer noch Mottozimmer, was sehr zur allgemeinen Erheiterung beiträgt. Flo und ich haben das Dschungelzimmer - alles in Bambus und grün, bis auf die schwarze Satinbettwäsche. Bei Basti und Nils ist die genau wie das restliche Zimmer tiefrot und so nuttig, dass es krasser nicht mehr geht. Das Studio von Wa(h)re Liebe wirkt dagegen wie die Umkleide im Hallenbas. Auch die anderen geben optisch einiges her, von Dekos mit alten Plattencover bis zum Alten Rom. Und auch in einer anderen Hinsicht versteht sich das Hotel etwas anders als übliche Hotels. Die Rezeption befindet sich in einer Punkbar im Erdgeschoss, in der bis morgens um 5 Musik in ordentlicher Lautstärke aufgelegt wird. Auf den Zimmern liegen auf jedem Nachttisch Ohropax - Beschwerden wegen Lärmbelästigung haben sich damit erledigt. Uns soll es recht sein. Wir feiern erst mal auf dem Gang weiter, dann teilt sich die Gruppe auf. Andelz, Basti und Dan ziehen noch los auf den Kiez (wo sie einige strange Sachen erleben, aber das ist eine andere Geschichte), Flo, Nils, Tom und ich geben uns die Punkbar und Sitti, für den die Tour stimmlich eine ziemliche Belastung ist, geht vernünftigerweise ins Bett. Für uns wird die Nacht noch recht lang und feuchtfröhlich, weswegen es am nächsten Vormittag ziemlich dauert, bis sich alle beim Frühstück versammelt haben (und noch ein wenig länger, bis sie auf Ansprache sinnvoll reagieren). Dan bekommt bei der Gelegenheit auch vom Wirt/Hotelvati seine am Vorabend liegengelassenen Sachen wieder (u.a. sein Handy).
Aber als Strecke hatten wir ja nur Hamburg-Berlin vor uns, wir konnten es also locker angehen lassen.
Donnerstag, 22. Oktober 2004
Die Fahrt nach Berlin war eher öde. Die einzige wirkliche Abwechslung war ein völlig abgefuckter Rastplatz im nirgendwo mit einer Würstchenbude aus Wellblech. Gestern noch in Mad Max, heute auf unserer Autobahn. Aber die Wurst war super und die gar nicht mal unattraktive Wurstbraterin hat sich von unseren dummen Kommentaren auch fast nicht den Arbeitstag verderben lassen.
In Berlin hatten wir dann ein absolutes Novum. Wir waren zu früh und standen vor dem verschlossenen Club. Aber wenigstens nicht viel, so dass wir nicht allzu lange in der Kälte rumstehen mussten. Dann öffneten sich die Pforten und wir konnten uns ans Aufbauen machen. Endlich mal in Ruhe und genau so, wie wir das wollten - nachdem das der einzige Auftritt war, bei dem wir allein am Start waren, konnten wir uns entsprechend einrichten. Einzige Begrenzung war die etwas kleine und eigenwillig aufgebaute Bühne (quadratisch, in der Ecke, in 2 Stufen und mit einem Gitter an der einen Seite). Oben standen also Flo und ich, wobei alle Amps hinter mir zu einer Wand nach oben gestapelt waren. Davor und unter uns auf drei einzelnen Bühnenelementen, die man nach vorn rausziehen konnte, Andelz, Sitti und Tom. Etwas gewöhnungsbedürftig und nicht gerade besonders showdienlich (da doch sehr eng), aber passt schon. Dafür hatten wir sowohl Zeit für einen ausführlichen Check wie auch endlich dafür, den Fehler in meiner Bassanlage zu finden - der tatsächlich nur in einem defekten Kabel lag, das sich immer wieder untergeschlichen hatte und wohl auch das einzige war, das ich nicht an unseren Kabeltester angeschlossen hatte. Was ein Lacher. Aber ich will nicht meckern, immerhin war damit ja das billigste Element im Arsch und nicht was richtig teures.
Dann kreuzten auch hier mal wieder die zugehörigen Stammposter auf mit denen ich mich gleich mal in eine Kneipe verzogen hab (während sich die anderen die Zeit "ausnahmsweise" mal mit Schafkopf und Bier vertrieben haben). Ist doch einfach klasse, überall Leute zu kennen.
Gegen 23:00 Uhr ging es dann vor einem mittelmäßig gefüllten Raum los. Von unserer Seite her war das ein völlig runder Auftritt, wenn auch aufgrund der Platzverhältnisse mit etwas begrenzter Show. Ist schon ein komisches Gefühl, die ganze Zeit auf drei Frontmänner runterzuschauen *g*. Das Berliner Publikum zeigte sich ebenfalls zufrieden, wenn auch vielleicht etwas hüftsteif. Aber so ist das eben in einer Großstadt in der alles spielt und die Leute vom Überangebot mehr als satt sind - in München ist es nicht anders. Insofern waren wir dann schon ziemlich zufrieden mit dem Auftritt.
Etwas Negatives gibt es dann aber doch zu berichten, was sich am nächsten Tag in Chemnitz noch verstärken sollte. In dem Moment, in dem die Leute erfahren, dass man aus Bayern ist, kühlen einige doch deutlich ab. Vor allem, wenn sie aus dem Alternativen Umfeld kommen und deswegen wohl alle Bayern für erzkonservative Hinterwäldler halten (was natürlich seinerseits wieder einige Rückschlüsse auf geistige und soziale Reife zulässt). Ich hab das besonders zu spüren bekomme, da ich ja quasi incognito unterwegs bin und normalerweise nur mit den Jungs Bayrisch rede. Und da ist es dann doch sehr schräg, wenn einige Leute auf einmal mehr oder weniger abweisend werden, sobald sie deine Herkunft erfahren. Ist halt immer wieder schön, sich in seinen beschissenen Vorurteilen zu suhlen.
Anyway, wir ließen uns davon die Laune nicht verderben und da wir ja a) im Club pennen konnten und b) die Woche über schon einigermaßen trainiert hatten, gingen dann doch noch das eine oder andere Bier, bis wir uns dann in das Matratzenlager zum Pennen zurückzogen. Selbiges war über eine Hühnerleiter vom Büro/Backstageraum/Materiallager zu erreichen und mit einer Deckenhöhe von 1,5 m richtig kuschelig. Sehr kultig übrigens auch die Dusche, welche aus einem Gartenschlauch bestand, den man im Frauenklo neben dem Waschbecken an einen Hahn in der Wand anschließen konnte (mit warmem Wasser wohlgemerkt).
Frühstück (nicht wirklich früh, aber immerhin) gab es dann in einem zum Club gehörigen Café ein paar Straßen weiter. Sehr eindrucksvoll eingerichtet wie eine (oder besser viele verschiedene) alte Ost-Wohnung(en). In jeder Ecke ein andere Plastik- und Resopaloptik. Aber nicht ohne Charme das ganze. Und derbe alternativ, also streng vegetarisches Frühstück (*grummel*). So "gestärkt" ging es dann wieder auf Achse Richtung Chemnitz.
Die Fahrt nach Berlin war eher öde. Die einzige wirkliche Abwechslung war ein völlig abgefuckter Rastplatz im nirgendwo mit einer Würstchenbude aus Wellblech. Gestern noch in Mad Max, heute auf unserer Autobahn. Aber die Wurst war super und die gar nicht mal unattraktive Wurstbraterin hat sich von unseren dummen Kommentaren auch fast nicht den Arbeitstag verderben lassen.
In Berlin hatten wir dann ein absolutes Novum. Wir waren zu früh und standen vor dem verschlossenen Club. Aber wenigstens nicht viel, so dass wir nicht allzu lange in der Kälte rumstehen mussten. Dann öffneten sich die Pforten und wir konnten uns ans Aufbauen machen. Endlich mal in Ruhe und genau so, wie wir das wollten - nachdem das der einzige Auftritt war, bei dem wir allein am Start waren, konnten wir uns entsprechend einrichten. Einzige Begrenzung war die etwas kleine und eigenwillig aufgebaute Bühne (quadratisch, in der Ecke, in 2 Stufen und mit einem Gitter an der einen Seite). Oben standen also Flo und ich, wobei alle Amps hinter mir zu einer Wand nach oben gestapelt waren. Davor und unter uns auf drei einzelnen Bühnenelementen, die man nach vorn rausziehen konnte, Andelz, Sitti und Tom. Etwas gewöhnungsbedürftig und nicht gerade besonders showdienlich (da doch sehr eng), aber passt schon. Dafür hatten wir sowohl Zeit für einen ausführlichen Check wie auch endlich dafür, den Fehler in meiner Bassanlage zu finden - der tatsächlich nur in einem defekten Kabel lag, das sich immer wieder untergeschlichen hatte und wohl auch das einzige war, das ich nicht an unseren Kabeltester angeschlossen hatte. Was ein Lacher. Aber ich will nicht meckern, immerhin war damit ja das billigste Element im Arsch und nicht was richtig teures.
Dann kreuzten auch hier mal wieder die zugehörigen Stammposter auf mit denen ich mich gleich mal in eine Kneipe verzogen hab (während sich die anderen die Zeit "ausnahmsweise" mal mit Schafkopf und Bier vertrieben haben). Ist doch einfach klasse, überall Leute zu kennen.
Gegen 23:00 Uhr ging es dann vor einem mittelmäßig gefüllten Raum los. Von unserer Seite her war das ein völlig runder Auftritt, wenn auch aufgrund der Platzverhältnisse mit etwas begrenzter Show. Ist schon ein komisches Gefühl, die ganze Zeit auf drei Frontmänner runterzuschauen *g*. Das Berliner Publikum zeigte sich ebenfalls zufrieden, wenn auch vielleicht etwas hüftsteif. Aber so ist das eben in einer Großstadt in der alles spielt und die Leute vom Überangebot mehr als satt sind - in München ist es nicht anders. Insofern waren wir dann schon ziemlich zufrieden mit dem Auftritt.
Etwas Negatives gibt es dann aber doch zu berichten, was sich am nächsten Tag in Chemnitz noch verstärken sollte. In dem Moment, in dem die Leute erfahren, dass man aus Bayern ist, kühlen einige doch deutlich ab. Vor allem, wenn sie aus dem Alternativen Umfeld kommen und deswegen wohl alle Bayern für erzkonservative Hinterwäldler halten (was natürlich seinerseits wieder einige Rückschlüsse auf geistige und soziale Reife zulässt). Ich hab das besonders zu spüren bekomme, da ich ja quasi incognito unterwegs bin und normalerweise nur mit den Jungs Bayrisch rede. Und da ist es dann doch sehr schräg, wenn einige Leute auf einmal mehr oder weniger abweisend werden, sobald sie deine Herkunft erfahren. Ist halt immer wieder schön, sich in seinen beschissenen Vorurteilen zu suhlen.
Anyway, wir ließen uns davon die Laune nicht verderben und da wir ja a) im Club pennen konnten und b) die Woche über schon einigermaßen trainiert hatten, gingen dann doch noch das eine oder andere Bier, bis wir uns dann in das Matratzenlager zum Pennen zurückzogen. Selbiges war über eine Hühnerleiter vom Büro/Backstageraum/Materiallager zu erreichen und mit einer Deckenhöhe von 1,5 m richtig kuschelig. Sehr kultig übrigens auch die Dusche, welche aus einem Gartenschlauch bestand, den man im Frauenklo neben dem Waschbecken an einen Hahn in der Wand anschließen konnte (mit warmem Wasser wohlgemerkt).
Frühstück (nicht wirklich früh, aber immerhin) gab es dann in einem zum Club gehörigen Café ein paar Straßen weiter. Sehr eindrucksvoll eingerichtet wie eine (oder besser viele verschiedene) alte Ost-Wohnung(en). In jeder Ecke ein andere Plastik- und Resopaloptik. Aber nicht ohne Charme das ganze. Und derbe alternativ, also streng vegetarisches Frühstück (*grummel*). So "gestärkt" ging es dann wieder auf Achse Richtung Chemnitz.
Freitag, 23.Oktober 2004
Um es gleich vorwegzunehmen - Chemnitz war krass. In jeder Hinsicht. Schon die Fahrt durch die Stadt war heftig. Ich kannte schon die kaputte Optik einiger Oststädte aber Chemnitz ist das deprimierendste, was ich bislang in Deutschland gesehen habe. Nicht nur einzelne Häuser, die zerfallen, sondern ganze Straßenzüge die in sich zusammenfallen und komplett verlassen sind. Furchtbar.
Nach einigem Suchen (und den etwas eigenwilligen Reaktionen einer Passanten, die wir nach dem Weg gefragt haben - kann aber auch daran liegen, wie wir sie gefragt haben: "Entschuldigung, junges blondes Mädchen ...") kamen wir dann an den Club und standen zum zweiten Mal vor verschlossener Tür. Allerdings konnten wir im gleichen Haus mit etwas Suchen den Besitzer ausfindig machen. Der war allerdings nicht gewillt, uns jetzt schon in den Club zu lassen und schlug uns mit der Begründung, er müsse noch aufräumen, die Tür vor der Nase zu. Dass es draußen saukalt war und wir auch gern mal die Klos aufgesucht hätten, hat ihn da nicht weiter interessiert. Völlig krass. Eigentlich hätten wir da schon einfach weiterfahren sollen ...
Eine halbe Stunde später dürfen wir dann gnädigerweise tatsächlich in den Club. Für die nächste Überraschung. Die "Bühne" befindet sich in einem kleinen Nebenraum im Keller und sieht wie folgt aus: Zwischen Tischen und Stühlen und hinter einer Säule liegt eine uralte winzige Monitorbox am Boden, angeschlossen an eine vorsintflutliche Anlage minderster Qualität. Auf der Bank, die außen um den Raum geht, stehen außerdem zwei "PA-Boxen", die ungefähr die Größe der Boxen an meiner Stereoanlage haben und zu deren besten Zeiten Honecker vermutlich gerade auf dem Weg zur Macht war. Mehr als Gesang macht da keinen Sinn, zumal es eh kein Mischpult gibt. Nachdem der Raum aber gerade mal 20 m² hat, wird das wohl auch reichen. Wir haben ernsthaft in dem Moment noch mal nachgefragt, ob das wirklich der richtige Club ist oder ob wir uns irgendwie in der Stadt geirrt haben.
Na gut. Wo wir schon mal da sind, können wir auch Musik machen. Die Jungs von Tacca Mills aus Graz, die auf den nächsten beiden Shows für uns eröffnen sind ähnlich beeindruckt wie wir. Sorry noch mal von unserer Seite.
Wenigstens gab es warmes Essen. Zum zweiten Mal vegetarisch an dem Tag, aber gar nicht mal übel. Und der Laden füllte sich - und zwar richtig. Somit war dann schon bei Tacca Mills die Bude ordentlich voll. Allerdings aufgrund der Tische überwiegend mit Sitzenden, was nicht besonders förderlich für die Stimmung war. Und so wurde es ein irgendwie seltsamer Auftritt für beide Bands. Wir haben versucht, das Ganze als Gig und nicht als bessere Bandprobe zu betrachten und das ist uns auch halbwegs gelungen. Aber der Funke ist (wie schon vorher bei Tacca Mills trotz ihres starken Auftritts) nicht wirklich auf die Leute übergesprungen. Mehr als Höflichkeitsapplaus war da nicht drin. Was natürlich auch daran liegen mag, dass wir beide weder Punk noch Stoner Rock spielen. Und das scheint in Chemnitz genau wie in Rest-Sachsen eben die Musik der Stunde zu sein. Naja, scheint halt nicht wirklich unsere Gegend zu sein. Sei's drum.
Ach ja, der Backstageraum war übrigens eine ungeheizte Besenkammer am Gang und statt einer Festgage / Eintrittsbeteiligung wurde ein Hut rumgereicht (kein Witz). Da war dann aber tatsächlich auch Geld drin.
Und noch was: Zu später Stunde wurden wir dann vom Besitzer genötigt, den Hausschnaps zu trinken. Ich möchte das folgende als Warnung verstanden wissen, solltet ihr jemals nach Chemnitz ins Subway To Peter kommen. Trinkt unter gar keinen Umständen, egal was auch immer passiert, diesen Schnaps. Ich meine es ernst. Das ist ein Knoblauchschnaps und mit sehr viel Abstand das widerwärtigste und ekelerregendste, was ich jemals in meinem Mund hatte. Einen vereiterten Zahn und Kotze miteingerechnet. Dass selbige nicht sofort kam, hab ich Dan zu verdanken, der ein Tablett mit Jägermeister in der Hand hatte. Das hat den schlimmsten Geschmack weggespült. Beim Aufstoßen kam das aber trotzdem noch einige Male wieder hoch. Buarg.
Und noch eine Anmerkung. Sich in einem Bundesland, in dem die NPD gebietsweise 20% bei Landtagswahlen erreicht, als Stoiberwähler beschimpfen lassen zu müssen, hat schon einen gewissen satirischen Charme. Mehr aber halt auch nicht.
Aber wollen wir mal nicht zu negativ sein. Wir hatten durchaus unseren Spaß an dem Abend und das auch mit einigen Leuten dort. Alles in allem ging das also schon in Ordnung.
Um es gleich vorwegzunehmen - Chemnitz war krass. In jeder Hinsicht. Schon die Fahrt durch die Stadt war heftig. Ich kannte schon die kaputte Optik einiger Oststädte aber Chemnitz ist das deprimierendste, was ich bislang in Deutschland gesehen habe. Nicht nur einzelne Häuser, die zerfallen, sondern ganze Straßenzüge die in sich zusammenfallen und komplett verlassen sind. Furchtbar.
Nach einigem Suchen (und den etwas eigenwilligen Reaktionen einer Passanten, die wir nach dem Weg gefragt haben - kann aber auch daran liegen, wie wir sie gefragt haben: "Entschuldigung, junges blondes Mädchen ...") kamen wir dann an den Club und standen zum zweiten Mal vor verschlossener Tür. Allerdings konnten wir im gleichen Haus mit etwas Suchen den Besitzer ausfindig machen. Der war allerdings nicht gewillt, uns jetzt schon in den Club zu lassen und schlug uns mit der Begründung, er müsse noch aufräumen, die Tür vor der Nase zu. Dass es draußen saukalt war und wir auch gern mal die Klos aufgesucht hätten, hat ihn da nicht weiter interessiert. Völlig krass. Eigentlich hätten wir da schon einfach weiterfahren sollen ...
Eine halbe Stunde später dürfen wir dann gnädigerweise tatsächlich in den Club. Für die nächste Überraschung. Die "Bühne" befindet sich in einem kleinen Nebenraum im Keller und sieht wie folgt aus: Zwischen Tischen und Stühlen und hinter einer Säule liegt eine uralte winzige Monitorbox am Boden, angeschlossen an eine vorsintflutliche Anlage minderster Qualität. Auf der Bank, die außen um den Raum geht, stehen außerdem zwei "PA-Boxen", die ungefähr die Größe der Boxen an meiner Stereoanlage haben und zu deren besten Zeiten Honecker vermutlich gerade auf dem Weg zur Macht war. Mehr als Gesang macht da keinen Sinn, zumal es eh kein Mischpult gibt. Nachdem der Raum aber gerade mal 20 m² hat, wird das wohl auch reichen. Wir haben ernsthaft in dem Moment noch mal nachgefragt, ob das wirklich der richtige Club ist oder ob wir uns irgendwie in der Stadt geirrt haben.
Na gut. Wo wir schon mal da sind, können wir auch Musik machen. Die Jungs von Tacca Mills aus Graz, die auf den nächsten beiden Shows für uns eröffnen sind ähnlich beeindruckt wie wir. Sorry noch mal von unserer Seite.
Wenigstens gab es warmes Essen. Zum zweiten Mal vegetarisch an dem Tag, aber gar nicht mal übel. Und der Laden füllte sich - und zwar richtig. Somit war dann schon bei Tacca Mills die Bude ordentlich voll. Allerdings aufgrund der Tische überwiegend mit Sitzenden, was nicht besonders förderlich für die Stimmung war. Und so wurde es ein irgendwie seltsamer Auftritt für beide Bands. Wir haben versucht, das Ganze als Gig und nicht als bessere Bandprobe zu betrachten und das ist uns auch halbwegs gelungen. Aber der Funke ist (wie schon vorher bei Tacca Mills trotz ihres starken Auftritts) nicht wirklich auf die Leute übergesprungen. Mehr als Höflichkeitsapplaus war da nicht drin. Was natürlich auch daran liegen mag, dass wir beide weder Punk noch Stoner Rock spielen. Und das scheint in Chemnitz genau wie in Rest-Sachsen eben die Musik der Stunde zu sein. Naja, scheint halt nicht wirklich unsere Gegend zu sein. Sei's drum.
Ach ja, der Backstageraum war übrigens eine ungeheizte Besenkammer am Gang und statt einer Festgage / Eintrittsbeteiligung wurde ein Hut rumgereicht (kein Witz). Da war dann aber tatsächlich auch Geld drin.
Und noch was: Zu später Stunde wurden wir dann vom Besitzer genötigt, den Hausschnaps zu trinken. Ich möchte das folgende als Warnung verstanden wissen, solltet ihr jemals nach Chemnitz ins Subway To Peter kommen. Trinkt unter gar keinen Umständen, egal was auch immer passiert, diesen Schnaps. Ich meine es ernst. Das ist ein Knoblauchschnaps und mit sehr viel Abstand das widerwärtigste und ekelerregendste, was ich jemals in meinem Mund hatte. Einen vereiterten Zahn und Kotze miteingerechnet. Dass selbige nicht sofort kam, hab ich Dan zu verdanken, der ein Tablett mit Jägermeister in der Hand hatte. Das hat den schlimmsten Geschmack weggespült. Beim Aufstoßen kam das aber trotzdem noch einige Male wieder hoch. Buarg.
Und noch eine Anmerkung. Sich in einem Bundesland, in dem die NPD gebietsweise 20% bei Landtagswahlen erreicht, als Stoiberwähler beschimpfen lassen zu müssen, hat schon einen gewissen satirischen Charme. Mehr aber halt auch nicht.
Aber wollen wir mal nicht zu negativ sein. Wir hatten durchaus unseren Spaß an dem Abend und das auch mit einigen Leuten dort. Alles in allem ging das also schon in Ordnung.
Samstag, 24.Oktober 2004
Nach einer kurzen Nacht auf dem Matratzenlager der Musikerwohnung (in der vermutlich schon deutlich mehr Punkbands gepennt haben, als ich überhaupt kenne) und wenig bis keinem Frühstück (weil der einzige Laden in der Nähe ein Metzger war, der aber Mittags zumacht und deswegen kaum mehr was in der Auslage hatte) ging es dann weiter zum letzten Gig nach Frankfurt. Am Main, nicht an der Oder, wohlgemerkt. Was im Folgenden dann auch für etwas Verwirrung sorgte. Wer dort nämlich erst mal nicht auftauchte, waren Tacca Mills. Obwohl sie vor uns deutlich vor uns losgefahren waren. Somit kam uns dann die Befürchtung, dass die vielleicht den falschen Autobahnschildern nachgefahren sind. Handynummern hatten wir keine und so blieb eine zeitlang ein dummes Gefühl. Aber dem Musikergott sei Dank blieb das unbegründet, die Jungs hatten sich nur mit der Suche nach einem Quartier länger aufgehalten. Also alles nicht so tragisch.
Allerdings blieb Frankfurt leider in anderer Hinsicht hinter den Erwartungen zurück. Samstag abend mit lokaler Band (und wir waren ja auch nicht zum ersten Mal in der Gegend) - da muss eigentlich mehr gehen als eine Handvoll Leute als Publikum. Aber drauf geschissen, für uns war es der Abschluss einer geilen Woche und trotz der reichlich leeren Halle hatten wir unseren Spaß. Noch einmal zum Abschluss richtig Arsch treten ohne Rücksicht auf Verluste. Aber beim nächsten Mal wollen wir wieder ein anderes Frankfurt sehen, OK?
Danach gab es dann noch die große Aftershow-Party. Diesmal auch mit Sitti, der sich jetzt ja nicht mehr schonen musste. Und da sich unser aller Lieblingsfans Carina und Nicole auch noch als Fahrdienst zur Verfügung stellten, konnten wir es alle noch mal so richtig krachen lassen. Erst in der Batschkapp und dann noch einige Zeit auf der Straße vor unserem Schlafquartier - wo der befürchtete Ärger mit der Polizei trotz des Lärms, den wir wohl gemacht haben, glücklicherweise ausblieb. Apropos Schlafquartier - das Büro der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt, das uns ein Internet-Kumpel von mir besorgt hatte und der uns (ohne einen von uns persönlich zu kennen) auf seine Verantwortung einquartiert hat und den Abend über ertragen musste. Sehr coole Aktion, danke noch mal dafür.
Am nächsten Tag hätte eigentlich noch ein Gig mit Caliban in Augsburg stattfinden sollen, den wir unter der Woche erst angeleiert hatten, aber der fiel dann doch aus. Worüber wir letzten Endes aber gar nicht so unglücklich waren, denn ein Abend auf der Couch war zur Abwechslung auch mal wieder nicht schlecht - zumal die meisten von uns ja am nächsten Morgen wieder in die Arbeit mussten.
Nach einer kurzen Nacht auf dem Matratzenlager der Musikerwohnung (in der vermutlich schon deutlich mehr Punkbands gepennt haben, als ich überhaupt kenne) und wenig bis keinem Frühstück (weil der einzige Laden in der Nähe ein Metzger war, der aber Mittags zumacht und deswegen kaum mehr was in der Auslage hatte) ging es dann weiter zum letzten Gig nach Frankfurt. Am Main, nicht an der Oder, wohlgemerkt. Was im Folgenden dann auch für etwas Verwirrung sorgte. Wer dort nämlich erst mal nicht auftauchte, waren Tacca Mills. Obwohl sie vor uns deutlich vor uns losgefahren waren. Somit kam uns dann die Befürchtung, dass die vielleicht den falschen Autobahnschildern nachgefahren sind. Handynummern hatten wir keine und so blieb eine zeitlang ein dummes Gefühl. Aber dem Musikergott sei Dank blieb das unbegründet, die Jungs hatten sich nur mit der Suche nach einem Quartier länger aufgehalten. Also alles nicht so tragisch.
Allerdings blieb Frankfurt leider in anderer Hinsicht hinter den Erwartungen zurück. Samstag abend mit lokaler Band (und wir waren ja auch nicht zum ersten Mal in der Gegend) - da muss eigentlich mehr gehen als eine Handvoll Leute als Publikum. Aber drauf geschissen, für uns war es der Abschluss einer geilen Woche und trotz der reichlich leeren Halle hatten wir unseren Spaß. Noch einmal zum Abschluss richtig Arsch treten ohne Rücksicht auf Verluste. Aber beim nächsten Mal wollen wir wieder ein anderes Frankfurt sehen, OK?
Danach gab es dann noch die große Aftershow-Party. Diesmal auch mit Sitti, der sich jetzt ja nicht mehr schonen musste. Und da sich unser aller Lieblingsfans Carina und Nicole auch noch als Fahrdienst zur Verfügung stellten, konnten wir es alle noch mal so richtig krachen lassen. Erst in der Batschkapp und dann noch einige Zeit auf der Straße vor unserem Schlafquartier - wo der befürchtete Ärger mit der Polizei trotz des Lärms, den wir wohl gemacht haben, glücklicherweise ausblieb. Apropos Schlafquartier - das Büro der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt, das uns ein Internet-Kumpel von mir besorgt hatte und der uns (ohne einen von uns persönlich zu kennen) auf seine Verantwortung einquartiert hat und den Abend über ertragen musste. Sehr coole Aktion, danke noch mal dafür.
Am nächsten Tag hätte eigentlich noch ein Gig mit Caliban in Augsburg stattfinden sollen, den wir unter der Woche erst angeleiert hatten, aber der fiel dann doch aus. Worüber wir letzten Endes aber gar nicht so unglücklich waren, denn ein Abend auf der Couch war zur Abwechslung auch mal wieder nicht schlecht - zumal die meisten von uns ja am nächsten Morgen wieder in die Arbeit mussten.
Fazit:
Es war anstrengend, es war ein Heidenaufwand, aber es war auch einfach geil. Wenn es jemals Zweifel am Musikmachen gab - nach dieser Woche waren sie ausgeräumt. Das ist das große Ding. Und das nächste Mal ist schon in Planung ...
Stefan
Es war anstrengend, es war ein Heidenaufwand, aber es war auch einfach geil. Wenn es jemals Zweifel am Musikmachen gab - nach dieser Woche waren sie ausgeräumt. Das ist das große Ding. Und das nächste Mal ist schon in Planung ...
Stefan
Jaja Amberg: da sind wir wieder! Haha. War der erste Gig damals mit Fate doch ein Riesen-Spaß so freuten wir uns heute ebenso da wir auch diesmal wieder mit alten Bekannten die Bühne teilten: NAIL waren mit uns am Start. Als Support wurden XY gebucht. In Amberg angekommen holte uns die Realität doch schnell wieder ein. War der Misch-Mensch doch etwas sehr gestresst und relativ unkooperativ. Zudem nicht wirklich freundlich. Und wir durften uns erst mal anhören, das wir für "Metal" (jetzt festhalten:) zu laut waren. Ohne Scheiß! Der Knabe war Hammer! Als er dann verstanden hatte, dass Klassik ein paar Straßen weiter gespielt wurde, ging's einigermaßen. Im Nachhinein muss ich sogar sagen, dass der Frontsound sehr vernünftig klang. Hut ab. Aber das im Vorfeld hätte er sich ruhig sparen können. Also Schwamm drüber. Das Konzert verlief sehr gut, die Leute bekamen ein ordentliches Brett vor die Rübe geknallt und wir hatten ebenfalls unseren Spaß. Was nicht nur an den Musiker-Freirunden Schnaps lag, die uns freundlicherweise während dem Gig vom Wirt spendiert wurden! Es war also ein gutes Konzert mit gutem Feedback und zufriedenen Gesichtern. Nail sorgten anschließend auch für eine gehörige Tracht Prügel. Guter Gig, Jungs! Wir machten uns dann gegen 1.00 Uhr Nachts wieder auf den Weg Richtung Oberland. Danke Amberg und hoffentlich habt ihr viele Visits auf eurer neuen Homepage. Ach ja, Sergio: Wo bleib das FCN-Banner im Guestbook? ;-)
sitti
sitti
Manchmal gibt es Tage, an denen würde man am liebsten zu Hause im Bett liegen bleiben, ins Koma fallen oder am Besten gleich sterben. Für mich war heute so ein Tag. Nur zu günstig traf dieser Tag auf ein Konzert von uns. Wir hatten heute die Ehre, zum dritten Mal das Sonthofener Barfly zu beschallen und waren an diesem Freitag auf dem Weg ins Allgäu. Unterstützt wurden wir an diesem Abend von der Allgäuer Coverband xy. Die brachten das doch zahlreich erschienene Publikum gleich ordentlich in Partylaune, auch wenn hier wieder unser altes ungeschriebenes Gesetz zum Tragen kommen muss, dass man bestimmte Songs einfach nicht covern darf (und auch sollte). Das Konzert verlief dann relativ flüssig. Aber wir haben auch schon bessere Gigs gespielt. Aber Sonthofen ist immer einen Besuch wert! Somit noch mal ein Dankeschön ans Barfly für eure Gastfreundschaft, da seid ihr ganz weit vorne!
sitti
sitti
Seit 1,5 Wochen lief das diesjährige Free&Easy-Festival im Münchner Backstage schon. Am heutigen Dienstag waren wir an der Reihe, die Gehörgänge des Münchner Publikums zu fluten. Unterstützt wurden wir von den Münchner Bands NOID und PANCAKE. Der Abend war, wie der Festival-Titel schon sagt: "for free" und dem entsprechend voll war es auch an diesem Abend. Wir trafen einige alte Bekannte, lernten einige neue kennen und genossen den Flair des Nachtbiergartens, des Essensstandes und des Backstage-Containers. Um 20.00h promoteten Flo und Stefan noch kurz unsere neue CD im Zuge eines Radio-Interviews des Studentensenders M94,5 (die live vom Festival berichteten) und gegen 23.00h ging's für uns rauf auf die Club-Bühne. Selbiger mittlerweile fast vollständig gefüllt geriet sodann auch langsam in Bewegung und entpuppte sich als empfängnisfreudige Sauna mit Mitsing-Aufguss. Der Sound war sehr gut, die Leute und wir hatten viel Spaß mitgebracht und so verstrich das Konzert leider viel zu schnell und ehe wir uns versahen, waren wir schon am Ende angelangt. Wir schickten noch ne Zugabe auf den Weg und verkrümelten uns dann abgekämpft aber guten Gewissens ins Backstage-Backstage. Im Anschluss gab's noch DJ-Sound bis in die Morgenstunden. Wir feierten auch noch eine Zeit lang mit und machten uns etwa gegen 2.00h nachts auf nach Hause. War ein schöner Abend: wie immer Backstage. Danke und bis zum nächsten Mal.
sitti
sitti
Es war ein Freitag. Bis auf Tom hatten alle Urlaub an diesem Tag. Wir trafen uns gegen ca. 10.00h Vormittags am Proberaum zum Einladen und starteten 45 Minuten später, nach einem kurzen Einbremser bei der Metzgerei Kleeblatt, Richtung Berlin-Tegel. Irgendwann am Nachmittag fuhren wir kurz (!) am ersten Rastplatz hinter der ehemaligen Grenze zur DDR raus um zu tanken und uns die Beine zu vertreten, da ging's los: Polizei- bzw. Personenkontrolle durch zwei Autobahn-Rambos an uns hochverdächtigen Waffenschmugglern im VW-Bus (die hatten doch glatt die schusssichere Weste schon beim Aussteigen unter ihren weißen Zivilhemden an). Naja. Das Prozedere nahm seinen Lauf: Einer nach dem anderen vortreten, die Persos werden gecheckt, die Taschen auf der Kühlerhaube ihres Audis entleert usw. (jeder kennt's ...) als plötzlich ein weiteres, vollbesetztes Auto genau hinter dem Bullen-Audi und unserem Bus unbeabsichtigt zum stehen kommt und eine Frau im Auto anfängt, lautschreiend auf den Beifahrer einzuprügeln. Die zwei Stallones erstma ab zu dem Karren und die Frau beruhigt und für das Rechte gesorgt. Es stellte sich heraus, dass die Frau (ca. 25-30 Jahre alt) Französin war und anscheinend von den anderen drei düsteren Gestalten (irgendwelche Albaner) zur Mitfahrt gezwungen wurde. So fuhren die Kerle doch gerade in diesem Moment nichtsahnend an uns vorbei, während die Französin die Geschehnisse am VW-Bus richtig interpretierte und losschrie. Als Stallone-1 Verstärkung über Funk anforderte entwickelte sich die Sache zum richtigen Krimi. Und wir saßen in der ersten Reihe! Flo hatte mittlerweile eine Tüte Chips aus dem Bus geholt und so verfolgten wir nun, an einem Rastplatz-Zaun sitzend und chipsnaschend, den Live-Tatort vor unseren Augen. Stallone-2 fiel nach einiger Zeit wieder ein, dass er doch eigentlich gerade uns hochnahm und so entschied er sich dann doch dafür, uns fahren zu lassen und sich dem anderen Fall weiter anzunehmen. Der Depp. Haha - so brachten wir unsere 56 Kalaschnikovs doch noch an unseren tschechischen Abnehmer und können uns von dem Deal jetzt endlich einen neuen, größeren Bus kaufen!
Gegen 18.00h trafen wir punktgenau am Flughafen Berlin-Tegel ein und sammelten unseren Gitarristen Tom ein, der sich diesmal gegen die 7-stündige VW-Busfahrt und für den dreiviertelstündigen Flug entschied. Kann man nachvollziehen. Hatte aber den Hintergrund, dass Tom eben keinen Urlaub bekommen hatte und so bis 15.00h "schuften" musste, ehe er loskam. Tom kam jedenfalls gut gelaunt und ohne Kreuzweh direkt aus der Maschine durch die Gangway und direkt in den Bus, der fast direkt vor der Schiebetür stand. Er benutzte wie üblich die Worte: "Servus! Und? Ois klar?" gefolgt von: "Pünktlich, pünktlich! Ko ma nix sogn ..."
20.00h. Pasewalk. Viele Menschen hatten an diesem Abend den Weg zum Lokschuppen gefunden. Wir wurden sehr nett empfangen, direkt zum Backstage-Bereich gebracht und vorzüglich versorgt. Fürs erste staunten wir natürlich nicht schlecht. Als wir dann noch erfuhren, dass wir der große Headliner dieses Konzertabends waren, extragroße Farbplakate mit unserem Foto drauf gedruckt wurden und wir sogar noch einen Fahrer zur Seite bekamen, der uns nach der Show zu unserem Quartier (irgendein altes Schloss, das zu einer Art Jugendherberge umfunktioniert wurde) chauffierte und wir somit alle in Ruhe feiern konnten, kamen wir uns im Vergleich mit dem letzten Konzert vor wie in einer anderen Welt! Als wir an der Reihe waren, gab's dann noch mal einen kurzen Zwischenfall zum Thema Technik: Weigerte sich der gebuchte Mischer vor Ort doch glatt unserem Mischer das Pult für unsere Show zu überlassen. Sowas haben wir auch noch nie erlebt (aber an diesem Tag konnte ja schließlich fast alles passieren). Somit verzögerte sich unser Auftritt noch eine knappe Viertelstunde, bis alles geklärt war und gegen ca. 22.30h starteten wir unser Set! Wir nutzten diesen zur Bühne umgebauten Güterwagon (sehr hoch und mit vielen Stolperfallen bestückt) wirklich bis auf den letzten Zentimeter aus. Die Halle war groß, die Leute gut drauf und der Sound perfekt. Basti stand natürlich an den Reglern! Nach einer guten Stunde verabschiedeten wir uns von dem sehr dankbaren Publikum und genossen den restlichen Abend. Es wurde noch lang, sehr lang und sehr lustig an diesem Abend und in einem waren wir uns alle einig: Pasewalk - gerne wieder!
sitti
Gegen 18.00h trafen wir punktgenau am Flughafen Berlin-Tegel ein und sammelten unseren Gitarristen Tom ein, der sich diesmal gegen die 7-stündige VW-Busfahrt und für den dreiviertelstündigen Flug entschied. Kann man nachvollziehen. Hatte aber den Hintergrund, dass Tom eben keinen Urlaub bekommen hatte und so bis 15.00h "schuften" musste, ehe er loskam. Tom kam jedenfalls gut gelaunt und ohne Kreuzweh direkt aus der Maschine durch die Gangway und direkt in den Bus, der fast direkt vor der Schiebetür stand. Er benutzte wie üblich die Worte: "Servus! Und? Ois klar?" gefolgt von: "Pünktlich, pünktlich! Ko ma nix sogn ..."
20.00h. Pasewalk. Viele Menschen hatten an diesem Abend den Weg zum Lokschuppen gefunden. Wir wurden sehr nett empfangen, direkt zum Backstage-Bereich gebracht und vorzüglich versorgt. Fürs erste staunten wir natürlich nicht schlecht. Als wir dann noch erfuhren, dass wir der große Headliner dieses Konzertabends waren, extragroße Farbplakate mit unserem Foto drauf gedruckt wurden und wir sogar noch einen Fahrer zur Seite bekamen, der uns nach der Show zu unserem Quartier (irgendein altes Schloss, das zu einer Art Jugendherberge umfunktioniert wurde) chauffierte und wir somit alle in Ruhe feiern konnten, kamen wir uns im Vergleich mit dem letzten Konzert vor wie in einer anderen Welt! Als wir an der Reihe waren, gab's dann noch mal einen kurzen Zwischenfall zum Thema Technik: Weigerte sich der gebuchte Mischer vor Ort doch glatt unserem Mischer das Pult für unsere Show zu überlassen. Sowas haben wir auch noch nie erlebt (aber an diesem Tag konnte ja schließlich fast alles passieren). Somit verzögerte sich unser Auftritt noch eine knappe Viertelstunde, bis alles geklärt war und gegen ca. 22.30h starteten wir unser Set! Wir nutzten diesen zur Bühne umgebauten Güterwagon (sehr hoch und mit vielen Stolperfallen bestückt) wirklich bis auf den letzten Zentimeter aus. Die Halle war groß, die Leute gut drauf und der Sound perfekt. Basti stand natürlich an den Reglern! Nach einer guten Stunde verabschiedeten wir uns von dem sehr dankbaren Publikum und genossen den restlichen Abend. Es wurde noch lang, sehr lang und sehr lustig an diesem Abend und in einem waren wir uns alle einig: Pasewalk - gerne wieder!
sitti
Markus, Chef von BSE-Concerts, hatte uns an diesem Mittwoch als Local Act für die in München startende PRO-PAIN Europatournee gebucht. Wir uns also alle mächtig gefreut und pünktlich um 18.00h eingetroffen an der "Georg-Elser-Hall-Of-Fame" im Münchner Süden. Der Nightliner von PRO-PAIN und DO OR DIE stand schon parat vor dem Eingang und die Crew war am ausladen. Wir tranken noch ein kleines Blondes mit Markus, ratschen ein wenig und trafen dabei auf den Tourmanager von PRO-PAIN der uns doch glatt anbot, jetzt kommts: die Headliner-Position an diesem Abend zu übernehmen, falls WIR die Rechnung vom Hofbräu-Haus übernehmen, in welches sich PRO-PAIN samt Anhang nach dem Soundcheck verziehen werden. (!) Jaja, versuchen könnt ihr's ja. Nix - soviel Geld hat keiner von uns ;-) Der frühe Abend zog sich sehr in die Länge und wenn es einen Preis für "den längsten Soundcheck" gegeben hätte, PRO-PAIN hätte ihn gewonnen. Ja. Irgendwie störte es keinen der Verantwortlichen, dass das Konzert um 20.00h beginnen sollte, es mittlerweile aber schon 5 vor 8 war und wir noch nicht einmal ein Stück Equipment auf der Bühne stehen hatten!?! Dann kam die Order: "ok guys - doors open at eight-fiveteen! Now get on stage and do your line check. Keep on the running order: You have twenty minutes!" Wow, es wusste noch wer, dass wir auch da waren. Also wir erst mal ab in der Catering-Bereich, ganz gemütlich das Salatbuffet verputzt und dann schön langsam mit ein paar kühlen Cocktails sich dem Hauptgang genähert, dann locker mal ne halbe Stunde aufgewärmt und umgezogen, sich mental auf die Show vorbereitet und dann ab auf die Bühne, eine Stunde volles Programm inklusive aller Showeinlagen, 10 Minuten den Fan-Chören gelauscht und zum krönenden Abschluss dann noch unsere 3 Voll-auffe-Schnauze-Zugaben der eh schon völlig durchgeschwitzten Meute um die Ohren gedonnert! !! ...
Nach uns kamen dann noch die drei anderen Bands und was sollen wir sagen: Tja, hmmm, hab die Elser-Halle schon mal voller gesehen.
Trotzdem vielen Dank an alle, die da waren. Freut uns zu sehen, dass doch ein Drittel aller Gäste aus unserer Crowd bestand. Ein Hoch auf Euch und auf den Markus, der immer mal wieder ein Schmankerl für uns parat hat!
sitti
Nach uns kamen dann noch die drei anderen Bands und was sollen wir sagen: Tja, hmmm, hab die Elser-Halle schon mal voller gesehen.
Trotzdem vielen Dank an alle, die da waren. Freut uns zu sehen, dass doch ein Drittel aller Gäste aus unserer Crowd bestand. Ein Hoch auf Euch und auf den Markus, der immer mal wieder ein Schmankerl für uns parat hat!
sitti
Wie schon am Tag vorher war das Wetter richtig beschissen. Also wurde das Open Air in eine nahegelegene Tenne verlegt, in der es Bühne (mit Geländer), Balkon und eine Bar gab. Etwas ungewohnt, aber gar nicht mal übel (eventuell sogar besser als draußen).
Schon eher problematisch war da, dass wir an diesem Tag auf Tom verzichten mussten, weil der nicht aus der Arbeit weggekommen ist und es deswegen nicht rechtzeitig zum Auftritt geschafft hat. Also mussten wir das zu viert kompensieren und versuchten dementsprechend, gleich von Anfang an noch ein wenig mehr Gas zu geben. Basti holte ebenfalls aus der (recht ordentlichen) Anlage das Äußerste raus und so haben wir wohl eine Wand reingestellt, mit der einige im Publikum dann doch etwas überfordert waren (laut Aussage von Flos Freundin wichen die Leute beim ersten DoubleBass-Part jedenfalls gleich mal einen Meter zurück). Anfangs war das Publikum dann auch etwas steif. Aber bis zum Ende des Gigs war das Eis gebrochen und der Applaus nach dem letzten Song hat uns dann doch ziemlich umgehauen. Witziger Auftritt.
Nach dem Exzeß am Vorabend gestaltete sich die Zeit nach dem Auftritt dann sehr gemäßigt und nach zwei Bieren und einigen sehr unterhaltsamen Gesprächen mit den Eingeborenen ging es dann auch schon wieder gen Heimat.
Stefan
Schon eher problematisch war da, dass wir an diesem Tag auf Tom verzichten mussten, weil der nicht aus der Arbeit weggekommen ist und es deswegen nicht rechtzeitig zum Auftritt geschafft hat. Also mussten wir das zu viert kompensieren und versuchten dementsprechend, gleich von Anfang an noch ein wenig mehr Gas zu geben. Basti holte ebenfalls aus der (recht ordentlichen) Anlage das Äußerste raus und so haben wir wohl eine Wand reingestellt, mit der einige im Publikum dann doch etwas überfordert waren (laut Aussage von Flos Freundin wichen die Leute beim ersten DoubleBass-Part jedenfalls gleich mal einen Meter zurück). Anfangs war das Publikum dann auch etwas steif. Aber bis zum Ende des Gigs war das Eis gebrochen und der Applaus nach dem letzten Song hat uns dann doch ziemlich umgehauen. Witziger Auftritt.
Nach dem Exzeß am Vorabend gestaltete sich die Zeit nach dem Auftritt dann sehr gemäßigt und nach zwei Bieren und einigen sehr unterhaltsamen Gesprächen mit den Eingeborenen ging es dann auch schon wieder gen Heimat.
Stefan
Das Cross Over Böhmenkirch ist ein Phänomen. Seit 15 Jahren eine feste Instanz, mit mittelgroßen Bands (dieses Jahr die Farmer Boys und Exilia) und einem festen Besucherstand. Und das ganze funktioniert trotz der Tatsache, dass das Festival am Arsch der Welt stattfindet und auf Werbung weitestgehend verzichtet. Dafür ist das alles aber absolut einwandfrei organisiert. Wir fanden dort bei der Ankunft (leider im strömenden Regen und Sturm, was die Besucherzahlen dieses Jahr ein wenig gedrückt hat) ein großes Festzelt vor, mit ebensolcher Bühne und einer absolut amtlichen Anlage. Im Backstagebereich gab es für jede Band einen eigenen beheizten Container mit Kühlschrank (ausreichend bestückt mit Wasser, Cola, O-Saft, Bier, Whisky und Wodka). Sehr geil.
Das Problem war allerdings, dass wir thematisch irgendwie am falschen Tag gespielt haben. Besagte Farmer Boys und Exilia spielten nämlich am nächsten Tag. Bei uns war in ersten Linie Rock angesagt mit der Hank Davison Band als Headliner. Die waren zwar sehr cool, aber das Publikum war jetzt nicht so richtig unseres. Da kam zwar Applaus, aber bis auf eine Handvoll Hartgesottener hielten die Leute einen soliden 15-Meter-Abstand zur Bühne. Nicht so toll. Außerdem hatte ich mit einem Krampf im Arm zu kämpfen (im Studio hatte ich den gesamten Set auf Plektrum umgestellt und das war mehr als ungewohnt, gerade bei den Temperaturen). Doch was soll's, der Sound war gut, die Bühne groß und wir ließen uns den Spaß nicht verderben.
Danach gab es dann noch eine recht intensive Feier mit den anderen Bands in den Backstagecontainern, die Kühlschränke waren jedenfalls recht schnell gelehrt (für genügend Nachschub wurde aber sofort gesorgt). Nachdem wir aber am nächsten Tag wieder ran mussten, war für uns dann doch einigermaßen früh Schluss und Andelz hatte diesmal (nach verlorener Auslosung) die Ehre, uns nach Hause zu fahren (wovon ich aber zugegebenerweise nicht mehr so richtig viel weiß).
Stefan
Das Problem war allerdings, dass wir thematisch irgendwie am falschen Tag gespielt haben. Besagte Farmer Boys und Exilia spielten nämlich am nächsten Tag. Bei uns war in ersten Linie Rock angesagt mit der Hank Davison Band als Headliner. Die waren zwar sehr cool, aber das Publikum war jetzt nicht so richtig unseres. Da kam zwar Applaus, aber bis auf eine Handvoll Hartgesottener hielten die Leute einen soliden 15-Meter-Abstand zur Bühne. Nicht so toll. Außerdem hatte ich mit einem Krampf im Arm zu kämpfen (im Studio hatte ich den gesamten Set auf Plektrum umgestellt und das war mehr als ungewohnt, gerade bei den Temperaturen). Doch was soll's, der Sound war gut, die Bühne groß und wir ließen uns den Spaß nicht verderben.
Danach gab es dann noch eine recht intensive Feier mit den anderen Bands in den Backstagecontainern, die Kühlschränke waren jedenfalls recht schnell gelehrt (für genügend Nachschub wurde aber sofort gesorgt). Nachdem wir aber am nächsten Tag wieder ran mussten, war für uns dann doch einigermaßen früh Schluss und Andelz hatte diesmal (nach verlorener Auslosung) die Ehre, uns nach Hause zu fahren (wovon ich aber zugegebenerweise nicht mehr so richtig viel weiß).
Stefan
Das Galgenleiten Open Air ist inzwischen eine feste Instanz in unserer Gegend. Diesmal hatte man aber den angestammten Platz verlassen und war eine Wiese weiter gezogen, was eine durchaus vernünftige Entscheidung war, da diese als Festivalgelände deutlich besser geeignet ist. Alles ein wenig kleiner und gemütlicher und vor allem mit Sonne vor der Bühne und nicht gegenüber, so dass auch die Bands am Nachmittag schon Zuschauer hatten.
Am Freitag war der Metal-Tag und da durften wir den Headliner geben. Einerseits natürlich eine Ehre, aber andererseits hieß das auch, dass es wohl ziemlich spät werden würde, denn laut Running Order war unser Auftritt für 00:30 Uhr angesetzt. Zumindest theoretisch, denn als wir am späten Nachmittag dort eintrafen, war aufgrund einiger technischer Probleme der Zeitplan schon ordentlich im Verzug. Und das zog sich noch weiter, so dass wir trotz des Ausfalls von Dryrot letzten Endes erst gegen 01:00 Uhr auf die Bühne gingen. Da war es dann auch schon reichlich frisch, was die meisten Leute aber nicht großartig zu stören schien. Wir versuchten uns vorher im Backstagezelt einigermaßen warm zu machen und dann ging es los. Basti (der auch Mitorganisator des Festivals war) war zwar völlig am Arsch, ließ sich aber letztlich doch dazu bewegen, sich bei uns ans Mischpult zu stellen, womit der Sound bei uns dann wohl auch recht gut war (was bei den meisten Bands an diesem Tag leider nicht zutraf). Und das Publikum hatte trotz der Temperaturen, der vorgerückten Stunde und des Alkoholpegels richtig Bock. Da war es für uns natürlich nicht übermäßig schwer, ordentlich aufs Gaspedal zu treten. Gutes Festival, gelungener Auftritt, gerne wieder.
Stefan
Am Freitag war der Metal-Tag und da durften wir den Headliner geben. Einerseits natürlich eine Ehre, aber andererseits hieß das auch, dass es wohl ziemlich spät werden würde, denn laut Running Order war unser Auftritt für 00:30 Uhr angesetzt. Zumindest theoretisch, denn als wir am späten Nachmittag dort eintrafen, war aufgrund einiger technischer Probleme der Zeitplan schon ordentlich im Verzug. Und das zog sich noch weiter, so dass wir trotz des Ausfalls von Dryrot letzten Endes erst gegen 01:00 Uhr auf die Bühne gingen. Da war es dann auch schon reichlich frisch, was die meisten Leute aber nicht großartig zu stören schien. Wir versuchten uns vorher im Backstagezelt einigermaßen warm zu machen und dann ging es los. Basti (der auch Mitorganisator des Festivals war) war zwar völlig am Arsch, ließ sich aber letztlich doch dazu bewegen, sich bei uns ans Mischpult zu stellen, womit der Sound bei uns dann wohl auch recht gut war (was bei den meisten Bands an diesem Tag leider nicht zutraf). Und das Publikum hatte trotz der Temperaturen, der vorgerückten Stunde und des Alkoholpegels richtig Bock. Da war es für uns natürlich nicht übermäßig schwer, ordentlich aufs Gaspedal zu treten. Gutes Festival, gelungener Auftritt, gerne wieder.
Stefan
Eine weitere Premiere in unserer Bandgeschichte, 2 Open Airs an einem Tag. Nachmittags durften wir auf dem Flip (Freiluft Irrsin Pullach) auf die Bretter und am Abend in Otterfing. Da waren wir dann doch gespannt, wie das so laufen würde.
Also erstmal Pullach. Ist ja gottlob um die Ecke und deswegen war die Anfahrt kaum erwähnenswert. Dafür ist es das Festival umso mehr. Sehr gut organisiert, cooles Gelände, vielfältiges warmes und kaltes Catering, Spitzenanlage - was will man mehr? Von unserer Seite geht hier noch mal ein dickes Lob an die Veranstalter. Was ihr da aufgezogen habt, das rockt gewaltig! Die Publikum sah das wohl ähnlich, denn als um 16:00 Uhr mit The Capones die erste Band auf die Bühne ging, war auf dem Gelände schon ganz gut was los. Allerdings nicht vor der Bühne, die meisten Leute bevorzugten doch den hinter dem Mischpult aufgebauten Biergarten, von dem aus man immer noch gute Sicht (und guten Sound hatte). Irgendwie verständlich, aber natürlich schade für die Band. Die machte ihre Sache (in dem Fall flotten Ska) aber trotzdem mehr als ordentlich und bekam dafür auch den entsprechenden Applaus. Sehr cool auch, dass alle Bands vernünftige Spielzeiten bekamen und so der Opener schon 45 Minuten Set spielen konnte.
Danach kamen dann schon wir und auch bei uns hielten die Leute etwas Abstand. So richtig herumreißen konnten wir sie wohl nicht, aber in der prallen Sonne auf der Bühne ging auch nur eine etwas reduzierte Show. War sicher nicht unser bester Auftritt, aber ging schon in Ordnung.
Danach hatten wir dann eigentlich nicht mehr so richtig Lust, nach Otterfing zu fahren. Sonne und Bier auf dem Flip waren halt doch recht verlockend (außerdem war es einfach auch das bessere Festival). Aber der Auftritt geht natürlich vor. Und so haben wir uns nur noch die Show von Mindjuice gegeben, die mal wieder eine recht kultige Mischung aus abgefahrenen Songs in hoher Perfektion und Ansagen aus Kalau war. Respekt Jungs, sehr ordentlich! Und dann ging's ab zum Rock n' Reggae.
In Otterfing hatten sich inzwischen trotz des ziemlich unverschämten Eintrittspreises tatsächlich einige Leute auf dem Gelände eingefunden (wie erwartet aber wohl trotzdem nicht halb so viele, wie die Veranstalter finanziell benötigt hätten). Da es aber wohl ein wenig gedauert hatte, bis überhaupt jemand da war, hatte man den Zeitplan um eine Stunde nach hinten geschoben. Die Waikiki Beach Bombers waren immer noch bei ihrem (mehr als ausführlichen) Soundcheck. Für uns war dann eher mal Biertrinken mit unseren Kumpels von Scorefor und A Life Divided angesagt (was dann auch noch während des Auftritt der Beach Bombers aus nahe liegenden Gründen weiterging).
Danach waren dann Scorefor an der Reihe. Obwohl deren Gig wie gewohnt gut war, schien es die Leute nicht so zu interessieren. Wenn die mehrheitlich wegen der Beach Bombers gekommen waren, war das aber auch nicht weiter verwunderlich. Schade war es natürlich trotzdem.
Dann durften wir mit über einer Stunde Verspätung ran. Und auch bei uns waren die Leute etwas zäh (wohl aus den gleichen Gründen wie bei Scorefor). Basti war auch unzufrieden mit dem Sound und Sitti war etwas angeschlagen (inzwischen war die Temperatur deutlich nach unten gegangen - ich hab zum ersten Mal einen Gig im Pullover begonnen). ABER trotz allem fand ich den Auftritt spitze. Die Show lief (trotz des zweiten Auftritts am selben Tag) verdammt gut und ich hatte extrem viel Spaß auf der Bühne. Da gibt es nichts zu mäkeln.
Nach der Show waren wir dann aber doch recht gut am Ende. Experiment gelungen, Patient tot ;-)
Stefan
Also erstmal Pullach. Ist ja gottlob um die Ecke und deswegen war die Anfahrt kaum erwähnenswert. Dafür ist es das Festival umso mehr. Sehr gut organisiert, cooles Gelände, vielfältiges warmes und kaltes Catering, Spitzenanlage - was will man mehr? Von unserer Seite geht hier noch mal ein dickes Lob an die Veranstalter. Was ihr da aufgezogen habt, das rockt gewaltig! Die Publikum sah das wohl ähnlich, denn als um 16:00 Uhr mit The Capones die erste Band auf die Bühne ging, war auf dem Gelände schon ganz gut was los. Allerdings nicht vor der Bühne, die meisten Leute bevorzugten doch den hinter dem Mischpult aufgebauten Biergarten, von dem aus man immer noch gute Sicht (und guten Sound hatte). Irgendwie verständlich, aber natürlich schade für die Band. Die machte ihre Sache (in dem Fall flotten Ska) aber trotzdem mehr als ordentlich und bekam dafür auch den entsprechenden Applaus. Sehr cool auch, dass alle Bands vernünftige Spielzeiten bekamen und so der Opener schon 45 Minuten Set spielen konnte.
Danach kamen dann schon wir und auch bei uns hielten die Leute etwas Abstand. So richtig herumreißen konnten wir sie wohl nicht, aber in der prallen Sonne auf der Bühne ging auch nur eine etwas reduzierte Show. War sicher nicht unser bester Auftritt, aber ging schon in Ordnung.
Danach hatten wir dann eigentlich nicht mehr so richtig Lust, nach Otterfing zu fahren. Sonne und Bier auf dem Flip waren halt doch recht verlockend (außerdem war es einfach auch das bessere Festival). Aber der Auftritt geht natürlich vor. Und so haben wir uns nur noch die Show von Mindjuice gegeben, die mal wieder eine recht kultige Mischung aus abgefahrenen Songs in hoher Perfektion und Ansagen aus Kalau war. Respekt Jungs, sehr ordentlich! Und dann ging's ab zum Rock n' Reggae.
In Otterfing hatten sich inzwischen trotz des ziemlich unverschämten Eintrittspreises tatsächlich einige Leute auf dem Gelände eingefunden (wie erwartet aber wohl trotzdem nicht halb so viele, wie die Veranstalter finanziell benötigt hätten). Da es aber wohl ein wenig gedauert hatte, bis überhaupt jemand da war, hatte man den Zeitplan um eine Stunde nach hinten geschoben. Die Waikiki Beach Bombers waren immer noch bei ihrem (mehr als ausführlichen) Soundcheck. Für uns war dann eher mal Biertrinken mit unseren Kumpels von Scorefor und A Life Divided angesagt (was dann auch noch während des Auftritt der Beach Bombers aus nahe liegenden Gründen weiterging).
Danach waren dann Scorefor an der Reihe. Obwohl deren Gig wie gewohnt gut war, schien es die Leute nicht so zu interessieren. Wenn die mehrheitlich wegen der Beach Bombers gekommen waren, war das aber auch nicht weiter verwunderlich. Schade war es natürlich trotzdem.
Dann durften wir mit über einer Stunde Verspätung ran. Und auch bei uns waren die Leute etwas zäh (wohl aus den gleichen Gründen wie bei Scorefor). Basti war auch unzufrieden mit dem Sound und Sitti war etwas angeschlagen (inzwischen war die Temperatur deutlich nach unten gegangen - ich hab zum ersten Mal einen Gig im Pullover begonnen). ABER trotz allem fand ich den Auftritt spitze. Die Show lief (trotz des zweiten Auftritts am selben Tag) verdammt gut und ich hatte extrem viel Spaß auf der Bühne. Da gibt es nichts zu mäkeln.
Nach der Show waren wir dann aber doch recht gut am Ende. Experiment gelungen, Patient tot ;-)
Stefan
"Sitti!!! Aufstehen!!!" träumte ich. Ach, dachte ich mir, Gott sei dank nur ein Traum... "Hey Mann - Steh auf, Du faule Sau!!!" shit, zu früh gefreut. Die Realität hat mich eingeholt. Doch kein Traum. Also quälte ich mich aus den Federn. Tom, Andelz und Basti waren bereits wach und zogen sich irgendeinen "Sissi, Kaiserin außer Rand und Strumpfband"-Oldschoolstreifen rein, der gerade im ORF lief. Na super, dachte ich mir, der Tag fängt ja schon gut an. Irgendwann tauchte dann auch Flo auf, der Stefan am Vormittag noch zum Bahnhof begleitete, da unser Bassmann "nebenberuflich" zurück nach München musste und somit das Konzert heute Abend leider nicht mitbestreiten konnte. Kaum war Flo da, mussten alle nacheinander unter die Dusche und dann ging's schon ab Richtung Falco-Hauptstadt. Ich will an dieser Stelle noch mal erwähnen, dass der Linzer Posthof, in dessen Quartieren wir auch nächtigten, in Sachen Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft nur schwer zu übertreffen ist. Danke noch mal an das komplette Team und vor allem auch für die Nachsendung sämtlichen Beauty-Equipments, dass wir in der Eile in der Dusche vergessen hatten.
Am frühen Nachmittag (! - unser Delay-Wedl heißt seitdem auch Navigator-Basti) trafen wir in Perchtolsdorf ein. Erstmal Bus geparkt, Hochzeits-Gäste geschockt und dann ab zum wohlverdienten Mittagessen. Das gab's dann beim Heurigen. Und dieses Schnitzel war absolute Königsklasse. Was soll ich sagen: Den Wienern macht einfach keiner was vor, wenn's ums Schnitzel machen geht. Jetzt alle noch mal aufs Klo und dann reiten wir weiter. Frisch gestärkt ging es gegen 17.00h hinauf zum Hyrtlhaus. 10-Jähriges wurde heute gefeiert und aus diesem Anlass war großes Bandfestival angesagt. Wir angekommen, Leute begrüßt, ausgeladen und dann erst mal ab in den Backstage-Bereich und eine willkürliche Holzplatte zum Schafkopf-Tisch umfunktioniert. Der Abend konnte kommen. Nach und nach liefen die Bands ein, wir trafen alte Bekannte (Ottakringer, altes Hyrtlhaus-Personal und auch Mitglieder der Gruppe Thal waren am Start) und zu guter letzt noch meine Schwester Nina mit ihrer Freundin Katrin. Es wurde zusehends voller im Backstage und somit verlagerte sich unsere Runde auch bald in den Innenhof. Kurz vor uns spielte noch eine Band aus der Steiermark namens TACCA MILLS und die gefielen uns richtig gut. Sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir die gesehen haben! "Wo san de Bäyern? Ah do! Of gäht's Burschen, ihr säids dro!" ertönte eine Stimme und jetzt ging's ans Eingemachte. Ab auf die Bühn und losjeroggt! Da Stefan ja nicht am Start war, hatten wir auch relativ Platz auf selbiger, was jetzt aber heißen soll, dass das an der Bühne und NICHT am Stefan liegt. Ist doch nicht allzu groß da drinnen. Aber das störte uns nicht, kannten wir ja, waren ja keine Fremden hier. Das Konzert war gut, wenngleich natürlich vom Sound her etwas dünner ohne Bass. Aber für die Anlage hatte es gereicht. Den Leuten gefiel es und wir hatten auch unseren Spaß. Dann wurde der Abend noch gebührend gefeiert und wi r lernten noch diverse seltsame Schnapsgetränke kennen, welche mir dann auch zum Verhängnis wurden. War ich doch (seltsamerweise) mal der erste, der ins Bett bzw. den Bus ging. Die anderen wurden von einer alten Bekannten (noch mal danke für alles, Rosi!) einquartiert und am nächsten Morgen ging's dann mit lockerer Katerstimmung wieder Richtung Heimat. Urgeil!
sitti
Am frühen Nachmittag (! - unser Delay-Wedl heißt seitdem auch Navigator-Basti) trafen wir in Perchtolsdorf ein. Erstmal Bus geparkt, Hochzeits-Gäste geschockt und dann ab zum wohlverdienten Mittagessen. Das gab's dann beim Heurigen. Und dieses Schnitzel war absolute Königsklasse. Was soll ich sagen: Den Wienern macht einfach keiner was vor, wenn's ums Schnitzel machen geht. Jetzt alle noch mal aufs Klo und dann reiten wir weiter. Frisch gestärkt ging es gegen 17.00h hinauf zum Hyrtlhaus. 10-Jähriges wurde heute gefeiert und aus diesem Anlass war großes Bandfestival angesagt. Wir angekommen, Leute begrüßt, ausgeladen und dann erst mal ab in den Backstage-Bereich und eine willkürliche Holzplatte zum Schafkopf-Tisch umfunktioniert. Der Abend konnte kommen. Nach und nach liefen die Bands ein, wir trafen alte Bekannte (Ottakringer, altes Hyrtlhaus-Personal und auch Mitglieder der Gruppe Thal waren am Start) und zu guter letzt noch meine Schwester Nina mit ihrer Freundin Katrin. Es wurde zusehends voller im Backstage und somit verlagerte sich unsere Runde auch bald in den Innenhof. Kurz vor uns spielte noch eine Band aus der Steiermark namens TACCA MILLS und die gefielen uns richtig gut. Sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir die gesehen haben! "Wo san de Bäyern? Ah do! Of gäht's Burschen, ihr säids dro!" ertönte eine Stimme und jetzt ging's ans Eingemachte. Ab auf die Bühn und losjeroggt! Da Stefan ja nicht am Start war, hatten wir auch relativ Platz auf selbiger, was jetzt aber heißen soll, dass das an der Bühne und NICHT am Stefan liegt. Ist doch nicht allzu groß da drinnen. Aber das störte uns nicht, kannten wir ja, waren ja keine Fremden hier. Das Konzert war gut, wenngleich natürlich vom Sound her etwas dünner ohne Bass. Aber für die Anlage hatte es gereicht. Den Leuten gefiel es und wir hatten auch unseren Spaß. Dann wurde der Abend noch gebührend gefeiert und wi r lernten noch diverse seltsame Schnapsgetränke kennen, welche mir dann auch zum Verhängnis wurden. War ich doch (seltsamerweise) mal der erste, der ins Bett bzw. den Bus ging. Die anderen wurden von einer alten Bekannten (noch mal danke für alles, Rosi!) einquartiert und am nächsten Morgen ging's dann mit lockerer Katerstimmung wieder Richtung Heimat. Urgeil!
sitti
Über den Posthof in Linz haben wir im Vorfeld extrem viel Gutes gehört. Und was soll ich sagen, nichts davon war übertrieben. Verdammt geile Location mit einer großen und einer kleinen Halle. In der großen war an dem Abend Alf Poier (mit der wir nachher noch Fotos gemacht haben, der aber sich aber jenseits der Bühne als eher unlustig erwiesen hat), in der kleinen war das Metal Overdose # 4, auf dem auch wir gespielt haben. Im ersten Stock befindet sich ein großer Backstagebereich mit reichlich Catering und dahinter die Zimmer für die Musiker (Zweibettzimmer mit eigenem Bad und Satellitenfernsehen). Draußen gibt es einen Biergarten, in dem wir uns erst mal ein wenig von der Fahrt erholten (weswegen wir auch die erste Band verpasst haben). Auf Position kamen dann schon wir. Bühne und Anlage waren ebenso einwandfrei wie der restliche Laden und so konnten wir den Gig quasi unter Idealbedingungen runterzocken. Das inzwischen recht zahlreich erschienene Publikum war zwar etwas eigenwillig (einerseits zeigten die Leute keine Berührungsängste und kamen gleich vor die Bühne - andererseits zeigten sie sich dann doch etwas hüftsteif), aber insgesamt lief das alles sehr reibungslos und glatt. Guter Auftritt.
Dann war es auch schon wieder vorbei und Darkwell waren an der Reihe. Professioneller Auftritt und sympathische Jungs (und Mädel), aber Gothicmetal mit Frauengesang scheue ich wie der Teufel das Weihwasser. Deswegen hab ich mir das dann auch nicht mehr gegeben.
Den musikalischen Abschluss machten dann Mortus, die das ganze auch veranstaltet haben. Sehr ordentlich, auch wenn ich nicht so viel von dem Auftritt gesehen habe.
Dann gab es noch eine amtliche Feier im Backstagebereich, die ich mir allerdings nicht bis zum Schluß gegeben habe, da ich am nächsten morgen zurück nach München fahren und arbeiten musste, da bei einem unserer Kunden das System zusammengebrochen war (weswegen ich den zweiten Gig an diesem Wochenende in Wien auch nicht mitspielen konnte). Also morgens mit Flo in die Stadt, kurzes Frühstück und dann ein paar Stunden langweilige Zugfahrt gefolgt von vielen Stunden nerviger Fehlersuche ...
Stefan
Dann war es auch schon wieder vorbei und Darkwell waren an der Reihe. Professioneller Auftritt und sympathische Jungs (und Mädel), aber Gothicmetal mit Frauengesang scheue ich wie der Teufel das Weihwasser. Deswegen hab ich mir das dann auch nicht mehr gegeben.
Den musikalischen Abschluss machten dann Mortus, die das ganze auch veranstaltet haben. Sehr ordentlich, auch wenn ich nicht so viel von dem Auftritt gesehen habe.
Dann gab es noch eine amtliche Feier im Backstagebereich, die ich mir allerdings nicht bis zum Schluß gegeben habe, da ich am nächsten morgen zurück nach München fahren und arbeiten musste, da bei einem unserer Kunden das System zusammengebrochen war (weswegen ich den zweiten Gig an diesem Wochenende in Wien auch nicht mitspielen konnte). Also morgens mit Flo in die Stadt, kurzes Frühstück und dann ein paar Stunden langweilige Zugfahrt gefolgt von vielen Stunden nerviger Fehlersuche ...
Stefan
Ja Mann: zum dritten Mal Krone. Und Samstag. Und mit FATE. Und Schloßgrabenfest. Und und und ...
Aber: zum ersten Mal live ohne Bass. Und sauspät. Und keine Parkmöglichkeit ...
Abfahrt Helltown 17.00h. On Board: Andelz, Tom und ich. Flo holten wir direkt in Augsburg ab. Stefan war an diesem Wochenende terminlich verhindert und konnte leider nicht mitfahren. Ebenso unser Technikchef. In der letzten Bandprobe wurde zu fünft jedoch die Entscheidung gefällt, das Konzert trotzdem zu spielen. Rock'n Roll is the law! Die Fahrt verlief unglaublich stressfrei in Bezug auf den Verkehr. Kam es doch nicht häufig vor, dass wir samstags erst um die Zeit zu Konzerten aufbrachen, die ca. 5 Std. Fahrt entfernt waren. Strahlender Himmel, Sonnenuntergang, viel Platz im Bus und freie Autobahnen bis Hessen.
Ankunft Darmstadt 22.15h. Ausnahmezustand. Je weiter wir uns der Innenstadt näherten, desto chaotischer wurde das Bild um uns herum: betrunkene und singende Menschenmassen, jeder zweite mit Bier oder anderen Alkoholika bewaffnet, die Straßen fast unpassierbar und wenn nur in einer Geschwindigkeit, die man vom Einfahren auf Festival-Campingplätze kennt und die Tachonadel sowieso nicht mehr anzeigt. Nach ca. 20 min. hatte ich dann auch einen Parkplatz gefunden: direkt vor der Krone. Es ging ans Ausladen und da die Jungs von FATE sich noch die H-BLOCKX ansehen wollten, die etwa 1 km entfernt von der Krone unter freiem Himmel rockten, trafen wir uns auch erst gegen 23.45h alle zusammen im Backstageraum. Meine Jungs derzeit kräftig am Schafkopfn und beim Versuch, den Hessen den Unterschied zwischen Pokern und unserem Traditionskartenspiel zu erläutern. Versuch abgebrochen.
Es ging auf 0.30h zu und das Konzert in der Krone konnte beginnen. Die fortgeschrittene Uhrzeit rührt aus der Tatsache, dass in Darmstadt an diesem Samstag das legendäre Schloßgrabenfest stattfand, das größte Musikfestival in Hessen mit knapp 300.000 Besuchern insgesamt und in der Innenstadt diverse Aftershow-Parties liefen. Unter anderem eben auch ein Aftershow-Konzert direkt nach der H-BLOCKX-Show ... and here we are. Fairshot, die erste Band des "Sonntag Morgens", enterte die Bühne und die Jungs machten mit ihrer Mischung aus Alternative und Hardcore den Leuten Bock auf mehr. Gute Show, gute Anheize.
Dann wir: showtime 1.25h (!!!). Martin, seines Zeichens FATE-Livemischer, an den Reglern und den Bass in die Gitarren geschraubt bis geht-nicht-mehr. Mußte ja sein ;-) Das Konzert verlief gut. Die Bühne in der Krone ist sehr bewegungsfreundlich, jedoch das schräg-aufgestellte Drumpodest traf deutlich Flo`s Missgunst, da sämtliche Showeinlagen unseres Drummers nun in Richtung Backstage gingen anstatt Richtung Publikum. Das störte die Fanschar jedoch reichlich wenig. Die Leute hatten Spaß, machten mit und bis auf ein paar Gitarren-Aussetzer verlief der Gig doch sehr ordentlich. Aber wie immer unter Extrem-Temperaturen alá Krone. Nassgeschwitzt übergaben wir gegen ca. 2.00h die Bühne unseren Kollegen von FATE.
Und die gaben heute mal so richtig Vollgas. Super Konzert und 100%ige Steigerung zum Auftritt zwei Wochen vorher in Holzkirchen. Die Leute zeigten keinerlei Müdigkeitserscheinungen trotz der späten Uhrzeit und alle waren in bester Feierlaune. So soll es sein. Zum Schluss noch mal alle auf die Bühne und nach zwei Zugaben war der Spaß dann gegen ca. 3.00h vorbei. Der Konzertsaal leerte sich und viele zufriedene Gesichter machten sich auf den Heimweg. Und die, die noch nicht satt waren, wurden in der Krone-Disco noch bis zum Sonnenaufgang zugeschallt. Tolle Nacht, tolle Leute - gerne wieder, Darmstadt.
sitti
Aber: zum ersten Mal live ohne Bass. Und sauspät. Und keine Parkmöglichkeit ...
Abfahrt Helltown 17.00h. On Board: Andelz, Tom und ich. Flo holten wir direkt in Augsburg ab. Stefan war an diesem Wochenende terminlich verhindert und konnte leider nicht mitfahren. Ebenso unser Technikchef. In der letzten Bandprobe wurde zu fünft jedoch die Entscheidung gefällt, das Konzert trotzdem zu spielen. Rock'n Roll is the law! Die Fahrt verlief unglaublich stressfrei in Bezug auf den Verkehr. Kam es doch nicht häufig vor, dass wir samstags erst um die Zeit zu Konzerten aufbrachen, die ca. 5 Std. Fahrt entfernt waren. Strahlender Himmel, Sonnenuntergang, viel Platz im Bus und freie Autobahnen bis Hessen.
Ankunft Darmstadt 22.15h. Ausnahmezustand. Je weiter wir uns der Innenstadt näherten, desto chaotischer wurde das Bild um uns herum: betrunkene und singende Menschenmassen, jeder zweite mit Bier oder anderen Alkoholika bewaffnet, die Straßen fast unpassierbar und wenn nur in einer Geschwindigkeit, die man vom Einfahren auf Festival-Campingplätze kennt und die Tachonadel sowieso nicht mehr anzeigt. Nach ca. 20 min. hatte ich dann auch einen Parkplatz gefunden: direkt vor der Krone. Es ging ans Ausladen und da die Jungs von FATE sich noch die H-BLOCKX ansehen wollten, die etwa 1 km entfernt von der Krone unter freiem Himmel rockten, trafen wir uns auch erst gegen 23.45h alle zusammen im Backstageraum. Meine Jungs derzeit kräftig am Schafkopfn und beim Versuch, den Hessen den Unterschied zwischen Pokern und unserem Traditionskartenspiel zu erläutern. Versuch abgebrochen.
Es ging auf 0.30h zu und das Konzert in der Krone konnte beginnen. Die fortgeschrittene Uhrzeit rührt aus der Tatsache, dass in Darmstadt an diesem Samstag das legendäre Schloßgrabenfest stattfand, das größte Musikfestival in Hessen mit knapp 300.000 Besuchern insgesamt und in der Innenstadt diverse Aftershow-Parties liefen. Unter anderem eben auch ein Aftershow-Konzert direkt nach der H-BLOCKX-Show ... and here we are. Fairshot, die erste Band des "Sonntag Morgens", enterte die Bühne und die Jungs machten mit ihrer Mischung aus Alternative und Hardcore den Leuten Bock auf mehr. Gute Show, gute Anheize.
Dann wir: showtime 1.25h (!!!). Martin, seines Zeichens FATE-Livemischer, an den Reglern und den Bass in die Gitarren geschraubt bis geht-nicht-mehr. Mußte ja sein ;-) Das Konzert verlief gut. Die Bühne in der Krone ist sehr bewegungsfreundlich, jedoch das schräg-aufgestellte Drumpodest traf deutlich Flo`s Missgunst, da sämtliche Showeinlagen unseres Drummers nun in Richtung Backstage gingen anstatt Richtung Publikum. Das störte die Fanschar jedoch reichlich wenig. Die Leute hatten Spaß, machten mit und bis auf ein paar Gitarren-Aussetzer verlief der Gig doch sehr ordentlich. Aber wie immer unter Extrem-Temperaturen alá Krone. Nassgeschwitzt übergaben wir gegen ca. 2.00h die Bühne unseren Kollegen von FATE.
Und die gaben heute mal so richtig Vollgas. Super Konzert und 100%ige Steigerung zum Auftritt zwei Wochen vorher in Holzkirchen. Die Leute zeigten keinerlei Müdigkeitserscheinungen trotz der späten Uhrzeit und alle waren in bester Feierlaune. So soll es sein. Zum Schluss noch mal alle auf die Bühne und nach zwei Zugaben war der Spaß dann gegen ca. 3.00h vorbei. Der Konzertsaal leerte sich und viele zufriedene Gesichter machten sich auf den Heimweg. Und die, die noch nicht satt waren, wurden in der Krone-Disco noch bis zum Sonnenaufgang zugeschallt. Tolle Nacht, tolle Leute - gerne wieder, Darmstadt.
sitti
Es war ein durchwachsener Samstag. Sollte an diesem Wochenende doch das 3-tägige "Spring Break Festival" als Openair-Veranstaltung neben der Baracke in Mühldorfs Bahnhofsgegend über die Bühne gehen, wurde es aufgrund der unstabilen Wetterverhältnisse kurzerhand zur Indoor-Veranstaltung in selbiger Location.
Wir kamen gegen 18.00h in Mühldorf an und machten mit Basti erst mal Soundcheck in dem recht gemütlichen "Konzertsaal". Man muss sich die Baracke als langes, einstöckiges Gebäude vorstellen, durch das sich mittig ein ellenlanger Gang erstreckt, von welchem man nach rechts und links in diverse Zimmer, Veranstaltungsräume, die Bar, den DJ-Raum, Toiletten etc. abzweigen kann. Wie gesagt: Nähe Rangierbahnhof - kein Anwohner weit und breit - Soundcheck bei 180 dB und geöffneten Fenstern! Hehe.
Danach ab auf die Terrasse zum Grillstand. Während sich Flo etwa 3, die anderen 2 und ich mir eine Grillfleischsemmel einverleibte legten die weiteren Bands des Abends (JUNK PILE und die anderen Namen vergaß ich leider) beim Soundcheck nach und als es schließlich ungemütlich kalt im Regen wurde, entschlossen wir uns auf eine gemütliche Schafkopfrunde in einem hinteren Eck der Bar. Stefan zeigte derweilen den einmischen Mädchen wie MANN richtig kickert (korrekterweise muss man sagen, dass die das eher mir gezeigt haben [Stefan]) und so verstrich die Zeit bis zum Auftritt relativ schnell. Als der Zeitstein 22.00h zeigte trafen schließlich noch Al (ein Bekannter vom Nil) und kurze Zeit später Andi B., Hütti und JR zu uns. Schön, sowas.
Kurze Zeit später ab in den Backstage-Raum (den Mittelgang etwa eine halbe Meile entlang) und fertig machen für die Rockshow. Und was soll ich sagen: das Konzert war super! Ich, obwohl die letzten 2 Abende bis zum wortwörtlichen Absturz im Holzkirchner Bierzelt verbracht, hatte keinerlei Probleme mit meiner Stimme - ganz im Gegenteil: volles Roaaarrrr ging. Die Bühne reichte gerade so für uns fünf und das Publikum war erst etwas verunsichert, dann aber freudig mit von der Partie und dankbar für die Audiohrfeige. Hat Spaß gemacht der Auftritt. Angekommen im Backstage-Raum fing Al dann an, den Alleinunterhalter zu mimen. Kerstin, ihreszeichens Tom`s bessere Hälfte, war ebenfalls am Start und so saßen wir zu Elft lustig rauchend und trinkend im Backstage und verpassten leider die Band nach uns - war einfach zu spaßig. Irgendwann gegen 1.30h machten wir uns dann auf den Heimweg, feuerten noch eine in der Nähe stattfindende Schlägerei zwischen paar Checkern an und waren dann gut gelaunt gegen 3.00h im Heimathafen.
sitti
Wir kamen gegen 18.00h in Mühldorf an und machten mit Basti erst mal Soundcheck in dem recht gemütlichen "Konzertsaal". Man muss sich die Baracke als langes, einstöckiges Gebäude vorstellen, durch das sich mittig ein ellenlanger Gang erstreckt, von welchem man nach rechts und links in diverse Zimmer, Veranstaltungsräume, die Bar, den DJ-Raum, Toiletten etc. abzweigen kann. Wie gesagt: Nähe Rangierbahnhof - kein Anwohner weit und breit - Soundcheck bei 180 dB und geöffneten Fenstern! Hehe.
Danach ab auf die Terrasse zum Grillstand. Während sich Flo etwa 3, die anderen 2 und ich mir eine Grillfleischsemmel einverleibte legten die weiteren Bands des Abends (JUNK PILE und die anderen Namen vergaß ich leider) beim Soundcheck nach und als es schließlich ungemütlich kalt im Regen wurde, entschlossen wir uns auf eine gemütliche Schafkopfrunde in einem hinteren Eck der Bar. Stefan zeigte derweilen den einmischen Mädchen wie MANN richtig kickert (korrekterweise muss man sagen, dass die das eher mir gezeigt haben [Stefan]) und so verstrich die Zeit bis zum Auftritt relativ schnell. Als der Zeitstein 22.00h zeigte trafen schließlich noch Al (ein Bekannter vom Nil) und kurze Zeit später Andi B., Hütti und JR zu uns. Schön, sowas.
Kurze Zeit später ab in den Backstage-Raum (den Mittelgang etwa eine halbe Meile entlang) und fertig machen für die Rockshow. Und was soll ich sagen: das Konzert war super! Ich, obwohl die letzten 2 Abende bis zum wortwörtlichen Absturz im Holzkirchner Bierzelt verbracht, hatte keinerlei Probleme mit meiner Stimme - ganz im Gegenteil: volles Roaaarrrr ging. Die Bühne reichte gerade so für uns fünf und das Publikum war erst etwas verunsichert, dann aber freudig mit von der Partie und dankbar für die Audiohrfeige. Hat Spaß gemacht der Auftritt. Angekommen im Backstage-Raum fing Al dann an, den Alleinunterhalter zu mimen. Kerstin, ihreszeichens Tom`s bessere Hälfte, war ebenfalls am Start und so saßen wir zu Elft lustig rauchend und trinkend im Backstage und verpassten leider die Band nach uns - war einfach zu spaßig. Irgendwann gegen 1.30h machten wir uns dann auf den Heimweg, feuerten noch eine in der Nähe stattfindende Schlägerei zwischen paar Checkern an und waren dann gut gelaunt gegen 3.00h im Heimathafen.
sitti
Mittwoch. Ektomorf, die Dritte. Während sich in Holzkirchen die Menschenmassen ins heute startende Frühlingsfest-Zelt zwängten, hissten wir zusammen mit Basti, SeNils und Fate-Kris die Segel Richtung Ulm. Heute stand für uns die dritte Ektomorf-Supportshow auf dem Plan und zusammen mit den Jungs von Sepcys, die eine Woche vorher beim Gig in Augsburg auch schon mit von der Partie waren, durften wir die Ungarn beim Reload-Konzert im Schilli unterstützen. Das erste Mal Ulm für Ektomorf war eine Woche vorher und restlos ausverkauft - daher der Zusatztermin.
Und Ulm war wieder gut am Start. Während drinnen noch der Soundcheck lief, versammelten sich vorm Club schon gegen 19.00 Uhr die ersten Fans und es wurden immer mehr. Wir machten es uns derweilen noch kurz im gegenüberliegenden Biergarten bequem, testeten die ein oder andere Radlerhalbe und genossen noch die Sonnenstrahlen dieses schönen Sommerabends. Nur einer (und komischerweise genau der ...) hatte keine Zeit für Biergarten: Andelz. Hing der doch glatt seit Ankunft Ulm über 1,5 Stunden am Handy und hatte somit keine Zeit für den "Gold Ochsen"-Test. Mann, muss der Geld haben ;-)
Sepcys checkten und nach dem großzügigen Catering (gebratene Hendl und 3 Mega-Family-Pizzas in ca. 40 auf 60cm Kartons) lief für uns auch schon der Countdown: Basti drehte die Regler zurecht, SeNils wechselte nochmal die Mini-DV-Kassette, Umziehaktion im Galerie-Backstagebereich direkt über der Bar, Wasser und gekühltes Bier organisiert, noch schnell ne Kippe, Setlist gekritzelt, Laola und ab auf die Stage! Diese, relativ klein aber ok, fing dann bald Feuer. Es flammte über auf das mittlerweile (ca. 21.40h) gut gefüllte Schilli und ab etwa der Hälfte unseres Sets hatten wir die Meute rum! Gutes Konzert. Tolles Publikum. Fetter Sound. Würde 7 von 10 Punkten geben. Nach uns die Lokalmatadoren von Sepcys. Die Leute waren gut drauf und hatten jede Menge Spaß, somit also leichtes Spiel für die Ulmer. Dann gegen 23.00h Ektomorf. Fast gleiches Set wie in Augsburg, jedoch ohne Intro. Tat der Show nichts an - Ektomorf ließen sich feiern und besorgten den Anwesenden den finalen Metal-Kick! Tolles Konzert. Als Zugabe gab's dann sogar noch "Roots" von ihren brasilianischen Vorbildern. Großes Konzert! Im Anschluss traf man sich dann noch vorm Club und trank das ein oder andere Bier. SeNils filmte noch diverse Sequenzen ("Heipocreisi") und unser Langzeit-Telefonierer versetzte sich zusammen mit unserem Mischer zusehens in einen Zustand alkoholisierter Umnachtung, was ihm bei der Heimfahrt noch zum Verhängnis wurde ... so schwarz warst Du noch nie, Alter.
sitti
Und Ulm war wieder gut am Start. Während drinnen noch der Soundcheck lief, versammelten sich vorm Club schon gegen 19.00 Uhr die ersten Fans und es wurden immer mehr. Wir machten es uns derweilen noch kurz im gegenüberliegenden Biergarten bequem, testeten die ein oder andere Radlerhalbe und genossen noch die Sonnenstrahlen dieses schönen Sommerabends. Nur einer (und komischerweise genau der ...) hatte keine Zeit für Biergarten: Andelz. Hing der doch glatt seit Ankunft Ulm über 1,5 Stunden am Handy und hatte somit keine Zeit für den "Gold Ochsen"-Test. Mann, muss der Geld haben ;-)
Sepcys checkten und nach dem großzügigen Catering (gebratene Hendl und 3 Mega-Family-Pizzas in ca. 40 auf 60cm Kartons) lief für uns auch schon der Countdown: Basti drehte die Regler zurecht, SeNils wechselte nochmal die Mini-DV-Kassette, Umziehaktion im Galerie-Backstagebereich direkt über der Bar, Wasser und gekühltes Bier organisiert, noch schnell ne Kippe, Setlist gekritzelt, Laola und ab auf die Stage! Diese, relativ klein aber ok, fing dann bald Feuer. Es flammte über auf das mittlerweile (ca. 21.40h) gut gefüllte Schilli und ab etwa der Hälfte unseres Sets hatten wir die Meute rum! Gutes Konzert. Tolles Publikum. Fetter Sound. Würde 7 von 10 Punkten geben. Nach uns die Lokalmatadoren von Sepcys. Die Leute waren gut drauf und hatten jede Menge Spaß, somit also leichtes Spiel für die Ulmer. Dann gegen 23.00h Ektomorf. Fast gleiches Set wie in Augsburg, jedoch ohne Intro. Tat der Show nichts an - Ektomorf ließen sich feiern und besorgten den Anwesenden den finalen Metal-Kick! Tolles Konzert. Als Zugabe gab's dann sogar noch "Roots" von ihren brasilianischen Vorbildern. Großes Konzert! Im Anschluss traf man sich dann noch vorm Club und trank das ein oder andere Bier. SeNils filmte noch diverse Sequenzen ("Heipocreisi") und unser Langzeit-Telefonierer versetzte sich zusammen mit unserem Mischer zusehens in einen Zustand alkoholisierter Umnachtung, was ihm bei der Heimfahrt noch zum Verhängnis wurde ... so schwarz warst Du noch nie, Alter.
sitti
Es war Freitag und wir sollten wieder mal in unserem Heimatmarkt die Bühne zum erbeben bringen. Hatten wir uns doch letztes Jahr dazu entschlossen, einmal im Jahr "zuhause" zu zocken, war dies nun der Tag dafür. Und dazu auch gleich die offizielle Vorstellung unseres neuen Gitarristen vor unserer heimischen Fanbase! Der Abend war durchwegs gut geplant: in den Vortagen Teile der KJR-Bühne abgeholt um die eher kleine JUZ-Bühne ordnungsgemäß zu vergrößern, extra-fette Anlage am Start, 5000 doppelseitig-farbige Hochglanz-Flyer mit Sponsor (nochmals Danke ans Voglhäusl!) im Umlauf, regionale Zeitungsberichte in Hinblick auf die Veranstaltung, mit FATE aus Darmstadt und SCOREFOR aus Bad Tölz hochkarätige Bands am Start und natürlich die nahegelegene Oberbräu-Bar für die anschleißende After-Show-Party gemietet. Gute Voraussetzungen also für einen Rock'n Roll-Abend.
Kaum versammelten sich die ersten Gäste vor dem noch verschlossenen JUZ ging's erst einmal etwas stressig zu, da FATE (die diesen Abend eröffneten) mit über einer Stunde Verspätung eintrafen und so hieß es für die Jungs: raus aus der Karre, alles reingeschleppt, angestöpselt und losgerockt! Etwas hart natürlich nach einer fast 5-stündigen Autofahrt im Buckel aber das haben andere Bands ja auch schon alles durchgemacht ;-)
Gut, FATE legten los und die gewohnte Donner-Ohrfeige glich unseres Erachtens an diesem Abend doch eher einem leichten "Klaps". In gewohnter FATE-Manier waren die Stücke zwar live langsamer gespielt (was normalerweise nicht stört, das Ganze eher noch fetter wirken lässt) aber showmäßig nicht 100% überzeugend. Mönsch Jungs, das geht normalerweise aber solider. Dem Bewegungsdrang der Masse vor der Bühne tat das aber nichts an und die Fans feierten die Darmstädter gebührend. Umbau, stagetime silent: Intro ab und rundum-Querschlag ins Gehölz! Hatten wir an diesem Abend doch noch 2 Extraschmankerl in form neuer Songs am Start und mit unserem Technikchef Basti an den Reglern einen verdammt fetten Sound. Die Leute flogen kreuz und quer vor der Bühne umher und hatten sichtlich Spaß an unserer Show. Musikalisch kann man jedoch mit vorgehaltener Hand flüstern, dass wir schon besser gespielt haben (Sehe ich übrigens ganz anders [Stefan]). Who cares? Mir hat der Gig einen Haufen Spaß gemacht und ich freute mich nun auf SCOREFOR und die anschließende Party. Unsere Punkrocker legten dann auch ein ordentliches Brett hin und versetzten die schon naßgeschwitze Meute in fröhliche Tanzbewegung. SCOREFOR können das und mit ihrer Mischung aus Skatepunk und Punkrock hielten sie den Großteil der Anwesenden auch bis zum bitteren Ende vor der Bühne. Kompliment, da im JUZ nicht gang und gäbe. Danach ging's bis in die Morgenstunden zum Feiern in die OB-Bar. Nur manche haben den Alkohol nicht ganz vertragen ...
Bis nächstes Jahr, Helltown.
sitti
Kaum versammelten sich die ersten Gäste vor dem noch verschlossenen JUZ ging's erst einmal etwas stressig zu, da FATE (die diesen Abend eröffneten) mit über einer Stunde Verspätung eintrafen und so hieß es für die Jungs: raus aus der Karre, alles reingeschleppt, angestöpselt und losgerockt! Etwas hart natürlich nach einer fast 5-stündigen Autofahrt im Buckel aber das haben andere Bands ja auch schon alles durchgemacht ;-)
Gut, FATE legten los und die gewohnte Donner-Ohrfeige glich unseres Erachtens an diesem Abend doch eher einem leichten "Klaps". In gewohnter FATE-Manier waren die Stücke zwar live langsamer gespielt (was normalerweise nicht stört, das Ganze eher noch fetter wirken lässt) aber showmäßig nicht 100% überzeugend. Mönsch Jungs, das geht normalerweise aber solider. Dem Bewegungsdrang der Masse vor der Bühne tat das aber nichts an und die Fans feierten die Darmstädter gebührend. Umbau, stagetime silent: Intro ab und rundum-Querschlag ins Gehölz! Hatten wir an diesem Abend doch noch 2 Extraschmankerl in form neuer Songs am Start und mit unserem Technikchef Basti an den Reglern einen verdammt fetten Sound. Die Leute flogen kreuz und quer vor der Bühne umher und hatten sichtlich Spaß an unserer Show. Musikalisch kann man jedoch mit vorgehaltener Hand flüstern, dass wir schon besser gespielt haben (Sehe ich übrigens ganz anders [Stefan]). Who cares? Mir hat der Gig einen Haufen Spaß gemacht und ich freute mich nun auf SCOREFOR und die anschließende Party. Unsere Punkrocker legten dann auch ein ordentliches Brett hin und versetzten die schon naßgeschwitze Meute in fröhliche Tanzbewegung. SCOREFOR können das und mit ihrer Mischung aus Skatepunk und Punkrock hielten sie den Großteil der Anwesenden auch bis zum bitteren Ende vor der Bühne. Kompliment, da im JUZ nicht gang und gäbe. Danach ging's bis in die Morgenstunden zum Feiern in die OB-Bar. Nur manche haben den Alkohol nicht ganz vertragen ...
Bis nächstes Jahr, Helltown.
sitti
Ektomorf, die zweite. Nachdem uns die Jungs nach dem Gig in Ingolstadt nochmal für 2 weitere Konzerte mit ins Billing genommen haben, war nun Augsburg an der Reihe.
Die Kantine ist ein gutes Stück kleiner als das Ohrakel in Ingolstadt. Das bedeutet zwar, dass auch Bühne und Anlage sehr viel kleiner sind, aber in dem Fall auch ein sehr volles Haus (trotz Donnerstag) und die dementsprechende Atmosphäre. Wir haben den Abend eröffnet und schon bei uns standen die Leute dicht gedrängt direkt vor der Bühne - und gaben ab dem ersten Ton genauso Gas wie wir. Richtig geil, da war der Auftritt ein Kinderspiel. Hätte nicht Toms Gitarre aufgrund eines defekten Mikros fast den halben Gig auf der Anlage gefehlt, wäre es perfekt gewesen. Dass wir an dem Abend 60 CDs verkauft haben, dürfte das wohl recht gut widerspiegeln. Völlig krass.
Auch Sepcys aus Ulm, die zweite Band des Abends taten sich bei dem Publikum sehr leicht. Ich bin mit der Band allerdings nicht wirklich warm geworden.
Ektomorf konnten dann richtig abräumen und den schwitzenden Pulk vor der Bühne endgültig aufmischen. Der Auftritt war noch einen Zacken besser als der in Ingolstadt. Mehr als ordentlich, würde ich sagen.
Der Abend hat sich auf alle Fälle in jeder Hinsicht gelohnt, dickes Dankeschön an Zoltan und Ektomorf!
Stefan
Die Kantine ist ein gutes Stück kleiner als das Ohrakel in Ingolstadt. Das bedeutet zwar, dass auch Bühne und Anlage sehr viel kleiner sind, aber in dem Fall auch ein sehr volles Haus (trotz Donnerstag) und die dementsprechende Atmosphäre. Wir haben den Abend eröffnet und schon bei uns standen die Leute dicht gedrängt direkt vor der Bühne - und gaben ab dem ersten Ton genauso Gas wie wir. Richtig geil, da war der Auftritt ein Kinderspiel. Hätte nicht Toms Gitarre aufgrund eines defekten Mikros fast den halben Gig auf der Anlage gefehlt, wäre es perfekt gewesen. Dass wir an dem Abend 60 CDs verkauft haben, dürfte das wohl recht gut widerspiegeln. Völlig krass.
Auch Sepcys aus Ulm, die zweite Band des Abends taten sich bei dem Publikum sehr leicht. Ich bin mit der Band allerdings nicht wirklich warm geworden.
Ektomorf konnten dann richtig abräumen und den schwitzenden Pulk vor der Bühne endgültig aufmischen. Der Auftritt war noch einen Zacken besser als der in Ingolstadt. Mehr als ordentlich, würde ich sagen.
Der Abend hat sich auf alle Fälle in jeder Hinsicht gelohnt, dickes Dankeschön an Zoltan und Ektomorf!
Stefan
Nachdem das letzte Mal Ektomorf krankheitsbedingt absagen mussten, hat es dann diesmal geklappt. Die Ungarn sind gerade auf Promotiontour für ihr aktuelles Album und da konnten wir für ein Konzert aufspringen.
Die Voraussetzungen für den Gig waren alle gut. Auftritt am Freitag, wir in der Mittelposition von 5 Bands um kurz nach 21:00 Uhr und das alles in einem sehr ordentlichen Club mit großer Bühne und dicker Anlage. Und unser Kartenkontingent, das wir abnehmen mussten, hatten wie auch komplett losgebracht.
Also sind wir voller Zuversicht direkt vor der Unwetterfront her Richtung Ingolstadt gefahren. Und zwar deutlich schneller, denn dort konnten wir nach dem Ausladen noch ein paar Strahlen hochsommerliche Sonne genießen, bis dann der Regen hereinbrach.
Bei 5 Bands begann das Konzert schon recht früh (19:30 Uhr), so dass sich bei der ersten Band Livorce noch nicht so richtig viele Leute in die Halle verirrt hatten. Bei Assasins of Pain, der zweiten Band war es dann schon deutlich voller, was aber auch nicht weiter verwundert. Schließlich waren das die Lokalmatadore (mit Proberaum im Keller des Ohrakel – auch recht praktisch).
Wir haben uns derweil auf den Auftritt vorbereitet. Aufgrund des straffen Zeitplans hatten wir nur 15 Minuten für den Umbau, das musste also alles ziemlich reibungslos über die Bühne gehen. Das tat es dann auch und so schafften wir es dann auch, unser Set um einen Song gekürzt (dafür mit einem nagelneuen am Start) und ohne Intro in die 35 Minuten Spielzeit zu pressen, die wir an dem Abend hatten. Die Leute waren zwar anfangs ein wenig zäh, aber mit großer Bühne, guter Anlage und Basti am Sound konnte eigentlich nicht viel schief gehen. War jedenfalls aus unserer Sicht ein ziemlich geiler Auftritt. Auch Ektomorf schienen davon sehr angetan, jedenfalls haben sie danach Basti als Mischer für ihre Auftritt bei Rock am Ring / Rock im Park engagiert, da ihr Mischer da nicht kann. Aber auch für uns sollte was dabei rausspringen, denn wir werden Ektomorf jetzt noch 2 auf weiteren Shows supporten ("auf ausdrücklichen Wunsch der Band", wie uns ihr Manager mitgeteilt hat) – sehr geile Sache!
Tja, nach 35 kurzen Minuten war es dann wie gesagt leider schon wieder vorbei und Postmortem aus Berlin enterten die Bühne. An sich hätte mir deren Musik (ein recht technischer Mix aus Death, Thrash und Hardcore) recht zugesagt, aber der Sound war leider ziemlich mies. Schade drum.
Und dann war es Zeit für Ektomorf. Man kann ja von ihnen halten, was man will (der Vorwurf der Soulfly-Kopie ist nicht ganz aus der Luft gegriffen), aber live sind die Jungs einfach eine ziemliche Bank. Und das sah auch das Publikum so. Vor und auf der Bühne war jetzt 90 Minuten schweißtreibende Action angesagt. Sehr cool.
Alles in allem ein sehr sehr cooler Abend. Mit Ektomorf und Postmortem einen Haufen netter Leute kennengelernt, gerockt und gefeiert. So ist das richtig.
Stefan
Die Voraussetzungen für den Gig waren alle gut. Auftritt am Freitag, wir in der Mittelposition von 5 Bands um kurz nach 21:00 Uhr und das alles in einem sehr ordentlichen Club mit großer Bühne und dicker Anlage. Und unser Kartenkontingent, das wir abnehmen mussten, hatten wie auch komplett losgebracht.
Also sind wir voller Zuversicht direkt vor der Unwetterfront her Richtung Ingolstadt gefahren. Und zwar deutlich schneller, denn dort konnten wir nach dem Ausladen noch ein paar Strahlen hochsommerliche Sonne genießen, bis dann der Regen hereinbrach.
Bei 5 Bands begann das Konzert schon recht früh (19:30 Uhr), so dass sich bei der ersten Band Livorce noch nicht so richtig viele Leute in die Halle verirrt hatten. Bei Assasins of Pain, der zweiten Band war es dann schon deutlich voller, was aber auch nicht weiter verwundert. Schließlich waren das die Lokalmatadore (mit Proberaum im Keller des Ohrakel – auch recht praktisch).
Wir haben uns derweil auf den Auftritt vorbereitet. Aufgrund des straffen Zeitplans hatten wir nur 15 Minuten für den Umbau, das musste also alles ziemlich reibungslos über die Bühne gehen. Das tat es dann auch und so schafften wir es dann auch, unser Set um einen Song gekürzt (dafür mit einem nagelneuen am Start) und ohne Intro in die 35 Minuten Spielzeit zu pressen, die wir an dem Abend hatten. Die Leute waren zwar anfangs ein wenig zäh, aber mit großer Bühne, guter Anlage und Basti am Sound konnte eigentlich nicht viel schief gehen. War jedenfalls aus unserer Sicht ein ziemlich geiler Auftritt. Auch Ektomorf schienen davon sehr angetan, jedenfalls haben sie danach Basti als Mischer für ihre Auftritt bei Rock am Ring / Rock im Park engagiert, da ihr Mischer da nicht kann. Aber auch für uns sollte was dabei rausspringen, denn wir werden Ektomorf jetzt noch 2 auf weiteren Shows supporten ("auf ausdrücklichen Wunsch der Band", wie uns ihr Manager mitgeteilt hat) – sehr geile Sache!
Tja, nach 35 kurzen Minuten war es dann wie gesagt leider schon wieder vorbei und Postmortem aus Berlin enterten die Bühne. An sich hätte mir deren Musik (ein recht technischer Mix aus Death, Thrash und Hardcore) recht zugesagt, aber der Sound war leider ziemlich mies. Schade drum.
Und dann war es Zeit für Ektomorf. Man kann ja von ihnen halten, was man will (der Vorwurf der Soulfly-Kopie ist nicht ganz aus der Luft gegriffen), aber live sind die Jungs einfach eine ziemliche Bank. Und das sah auch das Publikum so. Vor und auf der Bühne war jetzt 90 Minuten schweißtreibende Action angesagt. Sehr cool.
Alles in allem ein sehr sehr cooler Abend. Mit Ektomorf und Postmortem einen Haufen netter Leute kennengelernt, gerockt und gefeiert. So ist das richtig.
Stefan
Die Konzerte im Raum Altenmarkt waren bislang ausnahmslos alle gut. Vor allem, wenn Johnny und Andi von Traumpfad an der Organisation beteiligt waren. Insofern hatten wir keine allzu großen Bedenken gegen eine Montagsveranstaltung, die in den meisten anderen Gegenden wohl eine absolute Flop-Garantie hätte.
Und auch dieses Konzert hat keine Ausnahme gemacht. 3 völlig unterschiedliche Bands, Montag, und trotzdem ist der Laden recht ansehnlich gefüllt (und zwar bis zum Ende der Veranstaltung um 1:00 Uhr nachts). Das beste daran: obwohl das musikalische Programm völlig unterschiedlich ist, nehmen die Leute alle 3 Bands offen an. Das ist mal richtig geil.
Eröffnet wird der Abend von Profane Existence, der einzigen ernstzunehmenden Black-Metal-Band aus unserer Gegend. PE haben musikalisch seit dem letzten Mal noch eine Ecke zugelegt und klopfen ihre Songs inzwischen recht amtlich ins Publikum. Außer ein paar Defiziten die Show betreffend gefällt mir das inzwischen ziemlich gut. Die Stimmung im Publikum ist zwar etwas verhalten, aber nachdem es Black Metal ist, kann man es ja eigentlich schon als völlig ausgelassen bezeichnen, wenn die Leute mit verschränkten Armen dastehen und böse schauen.
Danach war es Zeit für die Lokalmatadoren von Mosaik. Sehr krasse Mischung aus Prog, Crossover und klassischem Metal mit deutschem Gesang, der schon fast Liedermachercharakter hatte. Spielerisch einwandfrei, aber rein stilistisch überhaupt nicht mein Ding. Dem Publikum hat es aber gut gefallen, die Stimmung was super und auch am Applaus hat es nicht gefehlt.
Unser Auftritt dürfte mit einer der chaotischsten in unserer Bandgeschichte gewesen sein. Vielleicht ist es kürzer zu sagen, welche technischen Probleme wir nicht hatten: Der Gesang ist nicht ausgefallen und es ist keinem von uns eine Saite gerissen. Das dürfte es dann aber auch gewesen sein. Von ausgefallenen Sendern bis zur Fußmaschine, die in ihre Einzelteile zerfallen ist, hatten wir das ganze Programm.
Aber: trotzdem war es ein Spitzenauftritt. Was hauptsächlich an den Leuten vor der Bühne lag, die richtig viel Bock hatten. Da viel es nicht schwer für uns, das Gaspedal noch ein Stück weiter durchzutreten. Dicke Party, fett geil.
Danke Altenmarkt, danke an Johnny, Andi und das Team vom Bergwerk. Das war mal wieder vom Feinsten.
Stefan
Und auch dieses Konzert hat keine Ausnahme gemacht. 3 völlig unterschiedliche Bands, Montag, und trotzdem ist der Laden recht ansehnlich gefüllt (und zwar bis zum Ende der Veranstaltung um 1:00 Uhr nachts). Das beste daran: obwohl das musikalische Programm völlig unterschiedlich ist, nehmen die Leute alle 3 Bands offen an. Das ist mal richtig geil.
Eröffnet wird der Abend von Profane Existence, der einzigen ernstzunehmenden Black-Metal-Band aus unserer Gegend. PE haben musikalisch seit dem letzten Mal noch eine Ecke zugelegt und klopfen ihre Songs inzwischen recht amtlich ins Publikum. Außer ein paar Defiziten die Show betreffend gefällt mir das inzwischen ziemlich gut. Die Stimmung im Publikum ist zwar etwas verhalten, aber nachdem es Black Metal ist, kann man es ja eigentlich schon als völlig ausgelassen bezeichnen, wenn die Leute mit verschränkten Armen dastehen und böse schauen.
Danach war es Zeit für die Lokalmatadoren von Mosaik. Sehr krasse Mischung aus Prog, Crossover und klassischem Metal mit deutschem Gesang, der schon fast Liedermachercharakter hatte. Spielerisch einwandfrei, aber rein stilistisch überhaupt nicht mein Ding. Dem Publikum hat es aber gut gefallen, die Stimmung was super und auch am Applaus hat es nicht gefehlt.
Unser Auftritt dürfte mit einer der chaotischsten in unserer Bandgeschichte gewesen sein. Vielleicht ist es kürzer zu sagen, welche technischen Probleme wir nicht hatten: Der Gesang ist nicht ausgefallen und es ist keinem von uns eine Saite gerissen. Das dürfte es dann aber auch gewesen sein. Von ausgefallenen Sendern bis zur Fußmaschine, die in ihre Einzelteile zerfallen ist, hatten wir das ganze Programm.
Aber: trotzdem war es ein Spitzenauftritt. Was hauptsächlich an den Leuten vor der Bühne lag, die richtig viel Bock hatten. Da viel es nicht schwer für uns, das Gaspedal noch ein Stück weiter durchzutreten. Dicke Party, fett geil.
Danke Altenmarkt, danke an Johnny, Andi und das Team vom Bergwerk. Das war mal wieder vom Feinsten.
Stefan
Auf dem Weg von Aalen ist uns erst mal aufgefallen, dass a) die 60er heute in Frankfurt spielen, wir b) genau zur richtigen Zeit am Waldstadion vorbeikommen und c) nach dem Spiel immer noch rechtzeitig in Mendig wären. Also nach kurzer Debatte (5 Stimmen dafür, 0 dagegen) den Blinker gesetzt und ab zum Stadion. Das liegt übrigens tatsächlich völlig im Wald, Anfahrt über eine völlig kaputte und winzige Straße, dann Parken auf der Wiese und 15 Minuten durch die Botanik zum Stadion. Da gab's dann auch noch Karten für die Gegenkurve. Kurz noch Bier und Bockwurst besorgt und den großdeutschen Schalverkäufer mit einem dummen Spruch belegt, und dann rein in die Schüssel. Sehr angenehmes und schönes Stadion übrigens, trotz des gerade laufenden Umbaus. Das wird ein richtiges Schmuckstück, wenn es mal fertig ist.
Und trotz unserer großen Skepsis bezüglich des Spiels wurde das ein Fußballfest! 3:0 für die unsrigen, und das noch mit einer ziemlich ordentlichen Leistung (kommt aktuell bei den Löwen leider nicht allzu oft vor). Recht so!
Vom allerfeinsten auch der Anheizer der 60er-Fans, der mit einem Megaphon zwischen den beiden Fanblöcken stand und die Fangesänge "organisiert" hat. Der ist völlig krass abgegangen, Wahnsinn. Coolste Szene: Irgendwann hält er sich nicht nur am Zaun fest, sondern klettert drauf. Was natürlich sofort einen Ordner veranlasst, ihn da runterzudirigieren. Das wiederum ignoriert der Anheizer allerdings vollkommen. Irgendwann packt ihn der Ordner am Fuß und will ihn runterziehen. Darauf hält der Typ das Megaphon den beiden Polizisten, die neben dem Ordner stehen, direkt ins Gesicht und schreit "He, da klaut einer meinen Schuh". Ganz große Unterhaltung. (Der Ordner hat sich dann übrigens letztlich damit begnügt, dass der Anheizer den Fuß wieder vom Zaun genommen hat).
Nach diesem absolut gelungenen Nachmittag dann weiter nach Mendig. Wobei wir natürlich weiterhin die ganze Zeit Fangesänge angestimmt haben - wie auch den ganzen restlichen Abend, womit wir wahrscheinlich mehr als ein paar Leuten völlig auf die Nerven gegangen sind, was uns aber reichlich egal war.
In Mendig war dann auch deutlich mehr los als in Aalen am Vortag. Mit 81 Zahlenden blieb der Abend allerdings doch hinter den Erwartungen des Veranstalters zurück, der in diesem Fall Dan von Highfly war. Aber dafür konnte der wertvolle Kontakte zu anderen Veranstaltern schließen (denk dran Dan, Es geht um Skaten! Und um Rock! Bist du dabei?).
Die erste Band ist komplett an mir vorbeigegangen. Da waren wir einfach noch zu sehr mit Rumalbern und dem Abräumen des kalten Buffets beschäftigt.
Zweite Band war Pencilcase, ziemlich cool die Jungs. Da sollte mal wieder was zusammen gehen.
Danach war dann Highfly dran, wie gewohnt ein starker Auftritt.
Und dann durften wir endlich auf die Bühne (wobei Bühne in dem Fall bedeutet, der Boden hinter den Boxen, denn Bühne im eigentlichen Sinne gab es keine). Musikalisch war der Auftritt eine Ecke besser als der am Vortag und vom Funfaktor stand er dem gestrigen Abend auch in nichts nach. Und da diesmal ja auch ein paar Leute da waren, können wir das ganze wohl als recht erfolgreich verbuchen.
Danach ging es dann noch auf ein bis viele gepflegte Bierchen, praktischerweise in die Bar direkt gegenüber von unserem Hotel in dem wir diesmal nächtigen durften. Zusammen mit den anderen Bands und Nicole und Carina (unseren treuesten Fans nördlich der Donau) ließen wir den Abend da noch gemütlich ausklingen.
Und am nächsten Tag schafften wir es sogar nach einem ausgiebigen Frühstück zu einer halbwegs vernünftigen Zeit auf die Straße. Rock'n Roll Weekend.
Stefan
Und trotz unserer großen Skepsis bezüglich des Spiels wurde das ein Fußballfest! 3:0 für die unsrigen, und das noch mit einer ziemlich ordentlichen Leistung (kommt aktuell bei den Löwen leider nicht allzu oft vor). Recht so!
Vom allerfeinsten auch der Anheizer der 60er-Fans, der mit einem Megaphon zwischen den beiden Fanblöcken stand und die Fangesänge "organisiert" hat. Der ist völlig krass abgegangen, Wahnsinn. Coolste Szene: Irgendwann hält er sich nicht nur am Zaun fest, sondern klettert drauf. Was natürlich sofort einen Ordner veranlasst, ihn da runterzudirigieren. Das wiederum ignoriert der Anheizer allerdings vollkommen. Irgendwann packt ihn der Ordner am Fuß und will ihn runterziehen. Darauf hält der Typ das Megaphon den beiden Polizisten, die neben dem Ordner stehen, direkt ins Gesicht und schreit "He, da klaut einer meinen Schuh". Ganz große Unterhaltung. (Der Ordner hat sich dann übrigens letztlich damit begnügt, dass der Anheizer den Fuß wieder vom Zaun genommen hat).
Nach diesem absolut gelungenen Nachmittag dann weiter nach Mendig. Wobei wir natürlich weiterhin die ganze Zeit Fangesänge angestimmt haben - wie auch den ganzen restlichen Abend, womit wir wahrscheinlich mehr als ein paar Leuten völlig auf die Nerven gegangen sind, was uns aber reichlich egal war.
In Mendig war dann auch deutlich mehr los als in Aalen am Vortag. Mit 81 Zahlenden blieb der Abend allerdings doch hinter den Erwartungen des Veranstalters zurück, der in diesem Fall Dan von Highfly war. Aber dafür konnte der wertvolle Kontakte zu anderen Veranstaltern schließen (denk dran Dan, Es geht um Skaten! Und um Rock! Bist du dabei?).
Die erste Band ist komplett an mir vorbeigegangen. Da waren wir einfach noch zu sehr mit Rumalbern und dem Abräumen des kalten Buffets beschäftigt.
Zweite Band war Pencilcase, ziemlich cool die Jungs. Da sollte mal wieder was zusammen gehen.
Danach war dann Highfly dran, wie gewohnt ein starker Auftritt.
Und dann durften wir endlich auf die Bühne (wobei Bühne in dem Fall bedeutet, der Boden hinter den Boxen, denn Bühne im eigentlichen Sinne gab es keine). Musikalisch war der Auftritt eine Ecke besser als der am Vortag und vom Funfaktor stand er dem gestrigen Abend auch in nichts nach. Und da diesmal ja auch ein paar Leute da waren, können wir das ganze wohl als recht erfolgreich verbuchen.
Danach ging es dann noch auf ein bis viele gepflegte Bierchen, praktischerweise in die Bar direkt gegenüber von unserem Hotel in dem wir diesmal nächtigen durften. Zusammen mit den anderen Bands und Nicole und Carina (unseren treuesten Fans nördlich der Donau) ließen wir den Abend da noch gemütlich ausklingen.
Und am nächsten Tag schafften wir es sogar nach einem ausgiebigen Frühstück zu einer halbwegs vernünftigen Zeit auf die Straße. Rock'n Roll Weekend.
Stefan
Die Anfahrt war diesmal etwas ungewöhnlich. Andelz war bei seiner Freundin in München, Flo bei seiner Freundin in Augsburg, Tom hat mit seiner Freundin seinen Geburtstag gefeiert (und ist mit der nach Aalen gefahren), Basti aka DaMischa kam ebenfalls selber mit dem Auto und ich war in München in der Arbeit. Also hat Sitti allein eingeladen und uns dann nacheinander aufgesammelt. Öfter mal was neues. Das einzig sonst noch erwähnenswerte war, dass ich Andelz bei Stadt, Land, Fluss souverän geschlagen hab (mit den Kategorien Stadt, Land, Fluss, Band, Song dieser Band, Rasthof und Club in dem wir schon gespielt haben ;-)
Das Rock it ist ein recht renommierter Club, in dem schon u.a. Exodus, Mnemic, ProPain, Ektomorf, Tankard oder Brainstorm gastierten. Und das auch zu recht, denn der Laden ist ziemlich gemütlich und sympathisch. Außer den leicht nordischen Temperaturen, die bei unserer Ankunft im Inneren herrschten, war das alles zu unserer vollsten Zufriedenheit. Also gleich aufbauen und Soundcheck. Und dann Geburtstagskuchen essen (danke Kerstin, war echt lecker). Ach ja, ganz groß auch die Ankunft von Basti. Der stand 2 m vor der Einfahrt zum Rock it und hat uns von dort aus mit dem Handy angerufen, weil er nicht hingefunden hat.
Nachdem sowohl der Headliner wie auch der Ersatz-Headliner des heutigen Abends abgesagt hatte, bleibt es bei nme.mine und uns als Programmpunkte. Ob es nun die Absagen der Headliner waren oder was auch immer, jedenfalls bleibt der Laden reichlich leer an diesem Abend. Ganze 6 Zahlende haben sich in den Club verirrt, zusammen mit den Leuten auf der Gästeliste gibt das ein stolzes Publikum von ca. 30 Leuten für nme.mine und uns. Aber wenigstens unsere Kumpels von Earshot sind da, was jedenfalls einen lustigen Abend verspricht. Und der wird es - auch ohne tobende Massen vor der Bühne. Sowohl nme.mine wie dann auch wir haben viel Spaß am Rocken und ziehen ihre Show wie vor vollem Stadion durch. Und so geht das alles recht locker von der Bühne (auch wenn Tom und ich uns diesmal einen Wettstreit liefern, wer wohl die meisten Verspieler in einem Song zustande bekommt).
Danach wollten wir an sich noch ordentlich Toms Geburtstag feiern. Leider hatte der Wirt des Rock it keinen Bock mehr auf Party, da am nächsten Abend der Brainstorm-Auftritt ansteht und ja auch kaum Leute da sind. Aber da es in direkter Nachbarschaft zu der Musiker-Wohnung, in der wir nächtigen werden, noch einen Rock-Club gibt, soll uns das nicht weiter stören. Also schnell zusammengepackt, Zeug in die Wohnung verfrachtet und dann noch solide abgefeiert. Dann ging es irgendwann zurück in besagte Wohnung, während sich Tom und Kerstin ein Appartement genommen hatten, um den Geburtstag noch ...
Am nächsten Morgen die übliche Szene. Flo und ich sind um 9 aufgestanden und haben die Stadt erkundet (Geldautomat, Metzger, Wochenmarkt, Müllermarkt). Auf dem Rückweg kam uns dann der Tom entgegen und dann haben wir uns langsam daran gemacht, den Rest aus dem Koma zu klopfen.
Gegen Mittag ging es dann weiter Richtung Mendig.
Stefan
Das Rock it ist ein recht renommierter Club, in dem schon u.a. Exodus, Mnemic, ProPain, Ektomorf, Tankard oder Brainstorm gastierten. Und das auch zu recht, denn der Laden ist ziemlich gemütlich und sympathisch. Außer den leicht nordischen Temperaturen, die bei unserer Ankunft im Inneren herrschten, war das alles zu unserer vollsten Zufriedenheit. Also gleich aufbauen und Soundcheck. Und dann Geburtstagskuchen essen (danke Kerstin, war echt lecker). Ach ja, ganz groß auch die Ankunft von Basti. Der stand 2 m vor der Einfahrt zum Rock it und hat uns von dort aus mit dem Handy angerufen, weil er nicht hingefunden hat.
Nachdem sowohl der Headliner wie auch der Ersatz-Headliner des heutigen Abends abgesagt hatte, bleibt es bei nme.mine und uns als Programmpunkte. Ob es nun die Absagen der Headliner waren oder was auch immer, jedenfalls bleibt der Laden reichlich leer an diesem Abend. Ganze 6 Zahlende haben sich in den Club verirrt, zusammen mit den Leuten auf der Gästeliste gibt das ein stolzes Publikum von ca. 30 Leuten für nme.mine und uns. Aber wenigstens unsere Kumpels von Earshot sind da, was jedenfalls einen lustigen Abend verspricht. Und der wird es - auch ohne tobende Massen vor der Bühne. Sowohl nme.mine wie dann auch wir haben viel Spaß am Rocken und ziehen ihre Show wie vor vollem Stadion durch. Und so geht das alles recht locker von der Bühne (auch wenn Tom und ich uns diesmal einen Wettstreit liefern, wer wohl die meisten Verspieler in einem Song zustande bekommt).
Danach wollten wir an sich noch ordentlich Toms Geburtstag feiern. Leider hatte der Wirt des Rock it keinen Bock mehr auf Party, da am nächsten Abend der Brainstorm-Auftritt ansteht und ja auch kaum Leute da sind. Aber da es in direkter Nachbarschaft zu der Musiker-Wohnung, in der wir nächtigen werden, noch einen Rock-Club gibt, soll uns das nicht weiter stören. Also schnell zusammengepackt, Zeug in die Wohnung verfrachtet und dann noch solide abgefeiert. Dann ging es irgendwann zurück in besagte Wohnung, während sich Tom und Kerstin ein Appartement genommen hatten, um den Geburtstag noch ...
Am nächsten Morgen die übliche Szene. Flo und ich sind um 9 aufgestanden und haben die Stadt erkundet (Geldautomat, Metzger, Wochenmarkt, Müllermarkt). Auf dem Rückweg kam uns dann der Tom entgegen und dann haben wir uns langsam daran gemacht, den Rest aus dem Koma zu klopfen.
Gegen Mittag ging es dann weiter Richtung Mendig.
Stefan
A sauberer Stress. Weil unser Sänger am nächsten Morgen in den wohlverdienten Snowboard-Urlaub gefahren ist, mussten wir mal wieder eine Rückfahrt direkt nach dem Auftritt einplanen. Aber schon die Hinfahrt war mal wieder vom Feinsten. Da wir besagtes Snowboard noch in München aus der Reparatur abholen mussten und der Verkehrsgott mal wieder ungnädig war, verbrachten wir hier schon solide 8 Stunden im Bus. Wunderbar.
Aber wenigstens schafften wir eine rechtzeitige Ankunft, gerade als Highfly auf die Bühne gingen. Von den Jungs hab ich nicht viel mitbekommen, da wir gleich alles für den Auftritt vorbereitet haben. Richtig zufrieden waren sie aber nicht, als sie von der Bühne kamen.
A propos Bühne. Das war auch mal was neues. Sehr schmal, dafür auch sehr tief, 3 in etwa quadratische Stufen hintereinander. Das erforderte eine recht eigenwillige Aufstellung. Ganz oben und ganz hinten das Schlagzeug. Auf der mittleren Stufe Tom und ich, und vor uns Sitti und Andelz. Völlig strange. Ich konnte mich den ganzen Auftritt über nicht wirklich damit anfreunden und kam mir relativ affig vor. Auch dem Bühnensound war das ganze nicht wirklich zuträglich. Andelz' Amp stand direkt neben mir, so dass ich außer seiner Gitarre nicht viel anderes gehört hab. Und die anderen hatten ähnliche Probleme. Basti kämpfte derweil vorne mit der Anlage, gewann aber knapp mit 1:0. Auch das Publikum war etwas eigenwillig. Zwar gab es vor der Bühne ordentlich Pogo, aber mit Applaus hielten sich die Leute eher zurück. Aber trotz all dieser eher seltsam anmutenden Umstände war das letztlich doch ein recht guter Auftritt. Musikalisch lief es wie am Schnürchen und das Feedback aus dem Publikum war später dann auch sehr viel besser, als es die verhaltenen Klatscher erwarten ließen.
Während wir uns dann schon wieder langsam reisefertig machten, versuchten Choke Me noch ihr Glück. Der Auftritt war an sich gut, aber der Sound ließ doch sehr zu wünschen übrig, weswegen einige Songs recht eigenwillig klangen.
Schließlich große Verabschiedung (eh nur vorübergehend, da wir mit Highfly ja in 2 Wochen schon wieder zusammen zocken) und wieder ab in den Bus (hurra, hurra). Diesmal ging es etwas flotter, aber trotzdem war es dann 8 Uhr früh, als wir endlich unser Equipment wieder im Proberaum hatten ...
Stefan
Aber wenigstens schafften wir eine rechtzeitige Ankunft, gerade als Highfly auf die Bühne gingen. Von den Jungs hab ich nicht viel mitbekommen, da wir gleich alles für den Auftritt vorbereitet haben. Richtig zufrieden waren sie aber nicht, als sie von der Bühne kamen.
A propos Bühne. Das war auch mal was neues. Sehr schmal, dafür auch sehr tief, 3 in etwa quadratische Stufen hintereinander. Das erforderte eine recht eigenwillige Aufstellung. Ganz oben und ganz hinten das Schlagzeug. Auf der mittleren Stufe Tom und ich, und vor uns Sitti und Andelz. Völlig strange. Ich konnte mich den ganzen Auftritt über nicht wirklich damit anfreunden und kam mir relativ affig vor. Auch dem Bühnensound war das ganze nicht wirklich zuträglich. Andelz' Amp stand direkt neben mir, so dass ich außer seiner Gitarre nicht viel anderes gehört hab. Und die anderen hatten ähnliche Probleme. Basti kämpfte derweil vorne mit der Anlage, gewann aber knapp mit 1:0. Auch das Publikum war etwas eigenwillig. Zwar gab es vor der Bühne ordentlich Pogo, aber mit Applaus hielten sich die Leute eher zurück. Aber trotz all dieser eher seltsam anmutenden Umstände war das letztlich doch ein recht guter Auftritt. Musikalisch lief es wie am Schnürchen und das Feedback aus dem Publikum war später dann auch sehr viel besser, als es die verhaltenen Klatscher erwarten ließen.
Während wir uns dann schon wieder langsam reisefertig machten, versuchten Choke Me noch ihr Glück. Der Auftritt war an sich gut, aber der Sound ließ doch sehr zu wünschen übrig, weswegen einige Songs recht eigenwillig klangen.
Schließlich große Verabschiedung (eh nur vorübergehend, da wir mit Highfly ja in 2 Wochen schon wieder zusammen zocken) und wieder ab in den Bus (hurra, hurra). Diesmal ging es etwas flotter, aber trotzdem war es dann 8 Uhr früh, als wir endlich unser Equipment wieder im Proberaum hatten ...
Stefan
Amida-CD-Präsentation – für uns der zweite Gig in der Fünferbesetzung. Und das vor heimischem Publikum im Münchner Feierwerk. Das bedeutete erstmal eine relativ entspannte Anreise. Zwar war der Bus ordentlich vollgepackt, aber es waren ja nur ein paar Meter.
Da wir auf Position drei von vier Bands standen und Basti als Mischer dabei war, haben wir auf den Soundcheck verzichtet. Die Zeit vor dem Auftritt hatten wir also kaum was zu tun, außer im Backstage rumsitzen und mit den anderen Bands zu quatschen.
Derweil füllte sich der Raum recht langsam, aber wenn man bedenkt, dass am gleichen Tag das Emergenza stattfand, waren wir mit den Zuschauerzahlen eigentlich recht zufrieden.
Musikalisch wurde der Abend von den Pychodolls eröffnet. Harter Goth-Metal irgendwo zwischen alten Paradise Lost und My Dying Bride. Hat mir richtig gut gefallen, vor allem der Gesang, auch wenn's zum Schluss raus ein wenig nachgelassen hat.
Danach war es dann Zeit für ordentlichen Rotzrock – Bad Dog Bites schoben sich die Cowboyhüte ins Gesicht und enterten die Bühne. Cooler Sound, schön dreckig, hat mir ebenfalls gut getaugt.
Wir hatten ein paar Sachen umgestellt (u.a. die Bühnenaufstellung) und das galt es zu testen. Erfolgreich, wie wir meinen. Das hat alles sehr viel besser geklappt als beim letzten Gig. Und nachdem wir inzwischen auch angefangen haben, uns über Pausen und Übergänge intensive Gedanken zu machen, konnten wir den Set ziemlich zügig und flüssig runterdonnern. Ein neuer Song war auch mal wieder dabei und konnte den Live-Test bestehen. Und da nicht zuletzt die Leute ordentlich mitgemacht haben, wurde das ein richtig geiler Auftritt. Ich hätte nicht gedacht, dass wir mit der Fünfer-Besetzung so schnell zur alten Form zurückfinden.
Den Abschluss machten dann Amida. Allerdings schienen die meisten Leute musikalisch schon bedient gewesen zu sein, denn trotz eines ziemlich starken Auftritts der Rosenheimer leerte sich der Saal zusehends. 4 Bands sind wohl für so eine Veranstaltung doch zu viel. Schade eigentlich.
Während Tom kurz nach unserem Auftritt mit seiner Freundin noch gen Köln fuhr, um ein paar Tage bayerische Spinner gegen Kölner Narren zu tauschen, genehmigten wir uns noch ein paar Bierchen und machten uns dann ans Einladen.
Aus unserer Sicht ein sehr gelungener Abend, auch wenn es für Amida leider nicht so gut gelaufen ist.
Stefan
Da wir auf Position drei von vier Bands standen und Basti als Mischer dabei war, haben wir auf den Soundcheck verzichtet. Die Zeit vor dem Auftritt hatten wir also kaum was zu tun, außer im Backstage rumsitzen und mit den anderen Bands zu quatschen.
Derweil füllte sich der Raum recht langsam, aber wenn man bedenkt, dass am gleichen Tag das Emergenza stattfand, waren wir mit den Zuschauerzahlen eigentlich recht zufrieden.
Musikalisch wurde der Abend von den Pychodolls eröffnet. Harter Goth-Metal irgendwo zwischen alten Paradise Lost und My Dying Bride. Hat mir richtig gut gefallen, vor allem der Gesang, auch wenn's zum Schluss raus ein wenig nachgelassen hat.
Danach war es dann Zeit für ordentlichen Rotzrock – Bad Dog Bites schoben sich die Cowboyhüte ins Gesicht und enterten die Bühne. Cooler Sound, schön dreckig, hat mir ebenfalls gut getaugt.
Wir hatten ein paar Sachen umgestellt (u.a. die Bühnenaufstellung) und das galt es zu testen. Erfolgreich, wie wir meinen. Das hat alles sehr viel besser geklappt als beim letzten Gig. Und nachdem wir inzwischen auch angefangen haben, uns über Pausen und Übergänge intensive Gedanken zu machen, konnten wir den Set ziemlich zügig und flüssig runterdonnern. Ein neuer Song war auch mal wieder dabei und konnte den Live-Test bestehen. Und da nicht zuletzt die Leute ordentlich mitgemacht haben, wurde das ein richtig geiler Auftritt. Ich hätte nicht gedacht, dass wir mit der Fünfer-Besetzung so schnell zur alten Form zurückfinden.
Den Abschluss machten dann Amida. Allerdings schienen die meisten Leute musikalisch schon bedient gewesen zu sein, denn trotz eines ziemlich starken Auftritts der Rosenheimer leerte sich der Saal zusehends. 4 Bands sind wohl für so eine Veranstaltung doch zu viel. Schade eigentlich.
Während Tom kurz nach unserem Auftritt mit seiner Freundin noch gen Köln fuhr, um ein paar Tage bayerische Spinner gegen Kölner Narren zu tauschen, genehmigten wir uns noch ein paar Bierchen und machten uns dann ans Einladen.
Aus unserer Sicht ein sehr gelungener Abend, auch wenn es für Amida leider nicht so gut gelaufen ist.
Stefan
Unser erstes Konzert mit Tom an der zweiten Gitarre. Obwohl wir aufgrund diverser Krankheitsfälle nur drei gemeinsame Proben hatten, wollten wir die 5er-Besetzung schnellstmöglich live testen. Das Stellwerk bot sich dafür an, das Konzert war im Rahmen einer Party mit uns als einziger Band. Wir konnten also ganz in Ruhe aufbauen, checken und uns auf den Gig vorbereiten.
Aber vor der Vergnügen hat der Herrgott den Schweiß gesetzt. Und der kam diesmal nicht in Form schwerer Arbeit, sondern durch die beengten Platzverhältnisse. Einzige Band bedeutete nämlich auch, dass wir das gesamte Equipment mitnehmen mussten. Und das ging gerade so. Nach einigen Überlegungen hatten wir den ganzen Krempel (und Tom, Andelz und mich) irgendwie im Innenraum des Busses verstaut. Gesehen haben wir hinten nichts mehr und bewegen war auch nicht drin. Aber wir haben es reingebracht.
Wenigstens war die Fahrt nur 2 Stunden lang. Die Anzahl der eingeschlafenen Körperteile hielt sich also noch in Grenzen.
22:00 Uhr. Showtime. Musikalisch klappte es recht gut, auch wenn es sicher nicht unser bester Auftritt war. Die Show war allerdings unter unserem normalen Level. Die Bühne im Stellwerk ist nicht besonders groß und mit einem Mann mehr gingen wir uns schon etwas im Weg um. Andelz und ich versuchten, uns auf der einen Hälfte irgendwie zu arrangieren, aber irgendwie klappte das alles nicht so richtig. Da ist auf alle Fälle noch Raum für Verbesserungen. Aber trotz dieser Anfangsschwierigkeiten war das jetzt nicht so übel und ich denke, wir können den Gig auf der Erfolgsseite buchen.
Das sah auch der Rest so und damit wurde die feste Aufnahme von Tom in die Band nach dem Auftritt dann auch fix gemacht und begossen.
Und dann kamen wir auch schon wieder zum lästigen Teil. Einladen für Fortgeschrittene, zweiter Teil. Diesmal hatte ich mich aber nach den Erfahrungen der Hinfahrt freiwillig als Fahrer gemeldet. Der Verzicht auf Bier und Feiern wurde durch den Platzgewinn hinter dem Lenkrad auch mehr als aufgehoben. Hinten ging trotz der Enge die Feier weiter und Andelz spielte mal wieder lebendes Kunstwerk. So ist das halt mir dem Alkohol.
Stefan
Aber vor der Vergnügen hat der Herrgott den Schweiß gesetzt. Und der kam diesmal nicht in Form schwerer Arbeit, sondern durch die beengten Platzverhältnisse. Einzige Band bedeutete nämlich auch, dass wir das gesamte Equipment mitnehmen mussten. Und das ging gerade so. Nach einigen Überlegungen hatten wir den ganzen Krempel (und Tom, Andelz und mich) irgendwie im Innenraum des Busses verstaut. Gesehen haben wir hinten nichts mehr und bewegen war auch nicht drin. Aber wir haben es reingebracht.
Wenigstens war die Fahrt nur 2 Stunden lang. Die Anzahl der eingeschlafenen Körperteile hielt sich also noch in Grenzen.
22:00 Uhr. Showtime. Musikalisch klappte es recht gut, auch wenn es sicher nicht unser bester Auftritt war. Die Show war allerdings unter unserem normalen Level. Die Bühne im Stellwerk ist nicht besonders groß und mit einem Mann mehr gingen wir uns schon etwas im Weg um. Andelz und ich versuchten, uns auf der einen Hälfte irgendwie zu arrangieren, aber irgendwie klappte das alles nicht so richtig. Da ist auf alle Fälle noch Raum für Verbesserungen. Aber trotz dieser Anfangsschwierigkeiten war das jetzt nicht so übel und ich denke, wir können den Gig auf der Erfolgsseite buchen.
Das sah auch der Rest so und damit wurde die feste Aufnahme von Tom in die Band nach dem Auftritt dann auch fix gemacht und begossen.
Und dann kamen wir auch schon wieder zum lästigen Teil. Einladen für Fortgeschrittene, zweiter Teil. Diesmal hatte ich mich aber nach den Erfahrungen der Hinfahrt freiwillig als Fahrer gemeldet. Der Verzicht auf Bier und Feiern wurde durch den Platzgewinn hinter dem Lenkrad auch mehr als aufgehoben. Hinten ging trotz der Enge die Feier weiter und Andelz spielte mal wieder lebendes Kunstwerk. So ist das halt mir dem Alkohol.
Stefan
Die Gigs in Peissenberg waren bislang eigentlich immer recht geil. Das Sowieso ist ein cooler Club und Leute waren auch immer genug da. Heimspiel also.
Bei der Ankunft gab es allerdings erst mal eine negative Überraschung. Nachdem sich eine andere Band 2 Tage vor unserem Auftritt so derbe daneben benommen und den Backstageraum ziemlich verwüstet hatte, stand der für Bands nicht mehr zur Verfügung. Der Raum gehört nicht zum Club, sondern zum Café nebenan und dessen Wirt wollte ihn nicht mehr hergeben. Verständlich, aber trotzdem reichlich lästig. Also Instrumente irgendwie hinter der Bar verstauen und umziehen am Klo.
Die zweite negative Überraschung gab es dann im Laufe des Abends. Diesmal wollte sich der Raum einfach nicht füllen. Das mag am Wetter gelegen haben oder an anderen Veranstaltungen. Aber am ehesten wohl daran gelegen haben, dass 2 Tage vorher die Bulls die Bude gerockt haben und die Leute nicht schon wieder in Konzertlaune waren. Jedenfalls war der Raum nur sehr mäßig gefüllt, als gegen 22:30 unsere Kumpels von Highfly auf die Bühne gingen. Daran lag es dann wohl auch, dass die Leute nicht so richtig abgehen wollten, obwohl Highfly einen hervorragenden Gig abgeliefert haben. Musik, Show, Sound – alles super. Schade für die Jungs.
Wir nahmen das ganze als Anreiz, noch ein Scheit draufzulegen und trotz des recht leeren Raums richtig Gas zu geben. Und irgendwann hat es dann auch gezündet und es kamen doch noch ein paar Leute zu uns vor die Bühne. Es zahlt sich eben doch aus, sich auf der Bühne abzurackern.
Die After-Show-Party fiel eher kurz aus, da die Uhrzeit inzwischen doch recht fortgeschritten war und Highfly unbedingt wieder nach Hause fahren mussten. Das war besonders ungeschickt, da das Wetter sich im Laufe des Abends rapide verschlechtert hatte. Inzwischen lagen über 20 cm Neuschnee, es schneite immer noch und vom Winterdienst weit und breit keine Spur. Highfly ließen sich trotzdem nicht von der Fahrt abbringen. Vielleicht waren die Verhältnisse ja auf der Autobahn besser, aber bei uns war die Fahrt jedenfalls extrem nervig. Mit vollem Bus und Tempo 50 im Schneegestöber über ungeräumte Straßen. Winter sucks.
Naja, alles nicht ideal gelaufen, aber trotzdem ein guter Abend. Und beim nächsten mal geht dann auch wieder mehr.
Stefan
Bei der Ankunft gab es allerdings erst mal eine negative Überraschung. Nachdem sich eine andere Band 2 Tage vor unserem Auftritt so derbe daneben benommen und den Backstageraum ziemlich verwüstet hatte, stand der für Bands nicht mehr zur Verfügung. Der Raum gehört nicht zum Club, sondern zum Café nebenan und dessen Wirt wollte ihn nicht mehr hergeben. Verständlich, aber trotzdem reichlich lästig. Also Instrumente irgendwie hinter der Bar verstauen und umziehen am Klo.
Die zweite negative Überraschung gab es dann im Laufe des Abends. Diesmal wollte sich der Raum einfach nicht füllen. Das mag am Wetter gelegen haben oder an anderen Veranstaltungen. Aber am ehesten wohl daran gelegen haben, dass 2 Tage vorher die Bulls die Bude gerockt haben und die Leute nicht schon wieder in Konzertlaune waren. Jedenfalls war der Raum nur sehr mäßig gefüllt, als gegen 22:30 unsere Kumpels von Highfly auf die Bühne gingen. Daran lag es dann wohl auch, dass die Leute nicht so richtig abgehen wollten, obwohl Highfly einen hervorragenden Gig abgeliefert haben. Musik, Show, Sound – alles super. Schade für die Jungs.
Wir nahmen das ganze als Anreiz, noch ein Scheit draufzulegen und trotz des recht leeren Raums richtig Gas zu geben. Und irgendwann hat es dann auch gezündet und es kamen doch noch ein paar Leute zu uns vor die Bühne. Es zahlt sich eben doch aus, sich auf der Bühne abzurackern.
Die After-Show-Party fiel eher kurz aus, da die Uhrzeit inzwischen doch recht fortgeschritten war und Highfly unbedingt wieder nach Hause fahren mussten. Das war besonders ungeschickt, da das Wetter sich im Laufe des Abends rapide verschlechtert hatte. Inzwischen lagen über 20 cm Neuschnee, es schneite immer noch und vom Winterdienst weit und breit keine Spur. Highfly ließen sich trotzdem nicht von der Fahrt abbringen. Vielleicht waren die Verhältnisse ja auf der Autobahn besser, aber bei uns war die Fahrt jedenfalls extrem nervig. Mit vollem Bus und Tempo 50 im Schneegestöber über ungeräumte Straßen. Winter sucks.
Naja, alles nicht ideal gelaufen, aber trotzdem ein guter Abend. Und beim nächsten mal geht dann auch wieder mehr.
Stefan
Eine Woche nach der dem ersten Gig in der Schweiz ging's gleich wieder in die Nachbarrepublik. Diesmal laut Aussage der Einheimischen in einen der richtig fies urtümlichen Teil mit mehr Kühen als Menschen und einem Dialekt, bei dem selbst die anderen Schweizer Probleme haben. Mal sehen.
Die Jungs von Pigskin, die wir auf der Drum Demo Listening Session in Dortmund kennengelernt hatten, wollten uns an der Autobahnausfahrt abholen. "Den Weg können wir euch nicht erklären, das findet ihr nie". Alles klar.
Also ging's im Konvoi zum Arsch der Welt. Zumindest sah das im Dunkeln tatsächlich so aus. Serpentinenstraße den Berg rauf, links Fels nach oben, rechts Fels nach unten. Und nur noch vereinzelte Bauernhöfe rundrum.
Nach 45 Minuten waren wir dann am Vorhöll. Der Club hat seinen Namen vom Hölloch, der drittlängsten Höhle der Welt, die da quasi "umme Eck" ist. Unten ist das Ding Club (mit einer völlig abartigen Musikauswahl – über den Abend verteilt lief da eine Mischung aus Apre-Ski-Techno, Böse Onkelz, Deep Purple und was weiß ich), oben ist in Wirtshaussaal eine Konzert-Location (wo normalerweise in erster Linie Death-Metal-Events steigen). Auf die Bühne passt gerade so das Schlagzeug, der Rest platziert sich davor und daneben. Anlage gibt es keine, die Jungs von Cataphract (der dritten Band) des Abends hatten aber ihre PA dabei (so dass wenigsten der Gesang und die Bassdrum abgenommen wurden) und Pigskin hatte Bassanlage und zwei komplette Marshall-Türme gestellt (bei einem Gitarristen eigentlich völlig irre ;-). Aber alles irgendwie sehr kultig.
Da es keine Anlage im eigentlichen Sinn gab, gab es auch nicht viel zu checken und wir sind mit den anderen in das Lokal nebenan zum Essen gegangen. Sehr gut übrigens und auf Kosten des Clubs – da gibt es nichts zu meckern.
Dann zurück in den Club. Aufgrund eines Faschingsballs ein Kaff weiter blieb die Besucherzahl unter den Erwartungen, war aber schon OK.
Pigskin eröffneten den Abend musikalisch und hauten den Anwesenden gleich mal ein ordentliches Brett um die Ohren. Coole Sache, so soll es sein. Da allerdings ab der Hälfte des Raumes Biergarnituren und Stehtische platziert waren, wollte im Publikum nicht so richtig Stimmung aufkommen. Schade eigentlich, denn die Jungs waren gut.
Platz 2 waren dann wir. Nachdem das Publikum wohl wieder eher an den Tischen verharren wollte, nutzten wir die entstehende Lücke und die nicht vorhandene Bühne für die Show. Wenn die Leute nicht zur Band kommen, muss die Band eben zu den Leuten. In diesem Sinne haben wir den Platz genutzt und alles gegeben, was showmäßig drin war. Zusätzlich sind 3 oder 4 Leute mit Videokameras um uns rumgelaufen (stellenweise hab ich mich mehr bei wie bei einem Videodreh gefühlt als bei einem Konzert ;-) Und trotz fehlender Anlage und fehlender Bühne war es für mich einer der besten Auftritt seit langem. Hat richtig viel Laune gemacht und kam auch gut bei den Leuten an. Fett.
Nach uns kamen dann Cataphract. Technisch einwandfrei, aber musikalisch nicht mein Wetter. Das war mir einfach zu traditionell. Aber den Leuten hat's gefallen und Cataphract wurden gut abgefeiert.
Wir haben derweil u.a. gegen Pigskin im Kicker-Länderspiel versagt - aber die Revanche wird kommen.
Und dann ging's auch irgendwann ans Abbauen, schließlich mussten wir ja noch zurück in die Zivilisation nach Pfäffikon, wo wir bei Sigi von Pigskin nächtigten. Nach dem einen oder anderen Bierchen.
Insgesamt waren beide Schweiz-Gigs sehr sehr geil und wir kommen gerne wieder über die Grenze.
Stefan
Die Jungs von Pigskin, die wir auf der Drum Demo Listening Session in Dortmund kennengelernt hatten, wollten uns an der Autobahnausfahrt abholen. "Den Weg können wir euch nicht erklären, das findet ihr nie". Alles klar.
Also ging's im Konvoi zum Arsch der Welt. Zumindest sah das im Dunkeln tatsächlich so aus. Serpentinenstraße den Berg rauf, links Fels nach oben, rechts Fels nach unten. Und nur noch vereinzelte Bauernhöfe rundrum.
Nach 45 Minuten waren wir dann am Vorhöll. Der Club hat seinen Namen vom Hölloch, der drittlängsten Höhle der Welt, die da quasi "umme Eck" ist. Unten ist das Ding Club (mit einer völlig abartigen Musikauswahl – über den Abend verteilt lief da eine Mischung aus Apre-Ski-Techno, Böse Onkelz, Deep Purple und was weiß ich), oben ist in Wirtshaussaal eine Konzert-Location (wo normalerweise in erster Linie Death-Metal-Events steigen). Auf die Bühne passt gerade so das Schlagzeug, der Rest platziert sich davor und daneben. Anlage gibt es keine, die Jungs von Cataphract (der dritten Band) des Abends hatten aber ihre PA dabei (so dass wenigsten der Gesang und die Bassdrum abgenommen wurden) und Pigskin hatte Bassanlage und zwei komplette Marshall-Türme gestellt (bei einem Gitarristen eigentlich völlig irre ;-). Aber alles irgendwie sehr kultig.
Da es keine Anlage im eigentlichen Sinn gab, gab es auch nicht viel zu checken und wir sind mit den anderen in das Lokal nebenan zum Essen gegangen. Sehr gut übrigens und auf Kosten des Clubs – da gibt es nichts zu meckern.
Dann zurück in den Club. Aufgrund eines Faschingsballs ein Kaff weiter blieb die Besucherzahl unter den Erwartungen, war aber schon OK.
Pigskin eröffneten den Abend musikalisch und hauten den Anwesenden gleich mal ein ordentliches Brett um die Ohren. Coole Sache, so soll es sein. Da allerdings ab der Hälfte des Raumes Biergarnituren und Stehtische platziert waren, wollte im Publikum nicht so richtig Stimmung aufkommen. Schade eigentlich, denn die Jungs waren gut.
Platz 2 waren dann wir. Nachdem das Publikum wohl wieder eher an den Tischen verharren wollte, nutzten wir die entstehende Lücke und die nicht vorhandene Bühne für die Show. Wenn die Leute nicht zur Band kommen, muss die Band eben zu den Leuten. In diesem Sinne haben wir den Platz genutzt und alles gegeben, was showmäßig drin war. Zusätzlich sind 3 oder 4 Leute mit Videokameras um uns rumgelaufen (stellenweise hab ich mich mehr bei wie bei einem Videodreh gefühlt als bei einem Konzert ;-) Und trotz fehlender Anlage und fehlender Bühne war es für mich einer der besten Auftritt seit langem. Hat richtig viel Laune gemacht und kam auch gut bei den Leuten an. Fett.
Nach uns kamen dann Cataphract. Technisch einwandfrei, aber musikalisch nicht mein Wetter. Das war mir einfach zu traditionell. Aber den Leuten hat's gefallen und Cataphract wurden gut abgefeiert.
Wir haben derweil u.a. gegen Pigskin im Kicker-Länderspiel versagt - aber die Revanche wird kommen.
Und dann ging's auch irgendwann ans Abbauen, schließlich mussten wir ja noch zurück in die Zivilisation nach Pfäffikon, wo wir bei Sigi von Pigskin nächtigten. Nach dem einen oder anderen Bierchen.
Insgesamt waren beide Schweiz-Gigs sehr sehr geil und wir kommen gerne wieder über die Grenze.
Stefan
Doppelte Premiere. Der erste Auftritt 2004 war zugleich auch der erste für uns in der Schweiz. Über die hatte wir viel Gutes gehört und gelesen und das musste sich jetzt bewahrheiten.
Bei der Anfahrt gab es aber erst mal einen kurzen Schock. Wir hatten die Strecke über Innsbruck gewählt und unseren Informationen nach muss man da über den Arlbergpass. Als dann ein Schild kam "Arlbergpass – Kettenpflicht", haben wir relativ dumm geschaut. Erstens hatten wir keine Ketten dabei und zweitens klang das nicht wirklich so, als ob die Straßenverhältnisse für unseren VW-Bus tauglich wären. Unsere Befürchtungen, den Gig absagen zu müssen, lösten sich dann allerdings an der nächsten Tanke wieder auf, als der Tankwart uns mit erstauntem Blick fragte, warum wir über den Pass fahren wollten und nicht wie alle anderen durch den Tunnel. Naja, das nächste Mal schauen wir nicht nur auf den Routenplaner, sondern vielleicht auch mal in den Atlas ;-)
Die nächste Unterbrechung kam dann an der Grenze. Dank der EU waren wir Grenzkontrollen schon gar nicht mehr gewohnt. Sehr amüsant übrigens, dass die Schweizer Grenzer sich zwar intensiv für den Grund unserer Reise und den Inhalt unseres Kofferraums interessierten, es ihnen aber andererseits nicht auffiel, dass wir ihnen nur 4 Ausweise gegeben haben (obwohl wir zu fünft waren). Das mit der Schweizer Gründlichkeit schien also schon mal aus dem Reich der Legenden zu kommen.
Die restliche Fahrt verlief dann ereignislos und so waren wir im Zeitplan am Club. Das Böröm Pöm Pöm zeigte sich von Anfang an von seiner besten Seite. Angenehme Räumlichkeiten, supernette Leute, gute Anlage, warmes und kaltes Catering, Getränke für die Musiker ohne Begrenzung frei, obendrein Adapter für die Steckdosen (klar haben wir da nicht dran gedacht) und als wir auf die Bühne gingen, stand dort schon für jeden ein Wasser bereit. Von den Bedingungen her ließ das also rein gar nichts zu wünschen übrig. Sehr geil.
Kurzer Soundcheck und dann noch ein wenig chillen im Backstage. Gegen 21:30 ging's dann los. Und auch hier gleich eine angenehme Überraschung. Der Club war einigermaßen gut gefüllt und vom üblichen "bei der ersten Band stehen wir besser mal 10 Meter von der Bühne weg" war nichts zu merken. Von Anfang an waren die Leute vorn und dabei – richtig cool. Da fällt einem dann natürlich auch alles sehr leicht und trotz Winterpause wurde das ganze ein ziemlicher Homerun. Wat geil.
Nach uns gingen dann Pornchild ans Werk. Nachdem ich aber an unserem Merch-Stand saß und dort in Gespräche mit einem Kumpel vertieft war, den ich dort getroffen hab, hab ich von denen so gut wie nichts mitbekommen. A apropos Merch. Auch hier übertraf das Konzert unsere Erwartungen deutlich und wir haben so viel abgesetzt wie schon lang nicht mehr. Was natürlich auch daran gelegen haben mag, dass wir unsere Sachen aufgrund des hohen schweizer Preisniveaus zu ziemlichen Dumpingpreisen anbieten konnten.
Danach haben wir noch das eine oder andere Bierchen getrunken (das lokale "Cardinal" hielt übrigens dem bayerischen Qualitätstest stand ;-) und so gegen 4 ging's dann ab in Hotel.
Alles in allem ein sehr erfolgreicher Auftakt der Saison 2004.
Stefan
Bei der Anfahrt gab es aber erst mal einen kurzen Schock. Wir hatten die Strecke über Innsbruck gewählt und unseren Informationen nach muss man da über den Arlbergpass. Als dann ein Schild kam "Arlbergpass – Kettenpflicht", haben wir relativ dumm geschaut. Erstens hatten wir keine Ketten dabei und zweitens klang das nicht wirklich so, als ob die Straßenverhältnisse für unseren VW-Bus tauglich wären. Unsere Befürchtungen, den Gig absagen zu müssen, lösten sich dann allerdings an der nächsten Tanke wieder auf, als der Tankwart uns mit erstauntem Blick fragte, warum wir über den Pass fahren wollten und nicht wie alle anderen durch den Tunnel. Naja, das nächste Mal schauen wir nicht nur auf den Routenplaner, sondern vielleicht auch mal in den Atlas ;-)
Die nächste Unterbrechung kam dann an der Grenze. Dank der EU waren wir Grenzkontrollen schon gar nicht mehr gewohnt. Sehr amüsant übrigens, dass die Schweizer Grenzer sich zwar intensiv für den Grund unserer Reise und den Inhalt unseres Kofferraums interessierten, es ihnen aber andererseits nicht auffiel, dass wir ihnen nur 4 Ausweise gegeben haben (obwohl wir zu fünft waren). Das mit der Schweizer Gründlichkeit schien also schon mal aus dem Reich der Legenden zu kommen.
Die restliche Fahrt verlief dann ereignislos und so waren wir im Zeitplan am Club. Das Böröm Pöm Pöm zeigte sich von Anfang an von seiner besten Seite. Angenehme Räumlichkeiten, supernette Leute, gute Anlage, warmes und kaltes Catering, Getränke für die Musiker ohne Begrenzung frei, obendrein Adapter für die Steckdosen (klar haben wir da nicht dran gedacht) und als wir auf die Bühne gingen, stand dort schon für jeden ein Wasser bereit. Von den Bedingungen her ließ das also rein gar nichts zu wünschen übrig. Sehr geil.
Kurzer Soundcheck und dann noch ein wenig chillen im Backstage. Gegen 21:30 ging's dann los. Und auch hier gleich eine angenehme Überraschung. Der Club war einigermaßen gut gefüllt und vom üblichen "bei der ersten Band stehen wir besser mal 10 Meter von der Bühne weg" war nichts zu merken. Von Anfang an waren die Leute vorn und dabei – richtig cool. Da fällt einem dann natürlich auch alles sehr leicht und trotz Winterpause wurde das ganze ein ziemlicher Homerun. Wat geil.
Nach uns gingen dann Pornchild ans Werk. Nachdem ich aber an unserem Merch-Stand saß und dort in Gespräche mit einem Kumpel vertieft war, den ich dort getroffen hab, hab ich von denen so gut wie nichts mitbekommen. A apropos Merch. Auch hier übertraf das Konzert unsere Erwartungen deutlich und wir haben so viel abgesetzt wie schon lang nicht mehr. Was natürlich auch daran gelegen haben mag, dass wir unsere Sachen aufgrund des hohen schweizer Preisniveaus zu ziemlichen Dumpingpreisen anbieten konnten.
Danach haben wir noch das eine oder andere Bierchen getrunken (das lokale "Cardinal" hielt übrigens dem bayerischen Qualitätstest stand ;-) und so gegen 4 ging's dann ab in Hotel.
Alles in allem ein sehr erfolgreicher Auftakt der Saison 2004.
Stefan
